Mittwoch, 17. September 2025

Gedanken-Brösel 340: Das erste Mal…

Es gibt bestimmt viele Dinge, über die man schreiben könnte oder vielleicht sogar müsste. Was die ganzen „Knalltüten“ so für einen Mist bauen aus meiner Sicht, z. B. der orangene Herrscher aus den USA, Benni vom Roten Meer, Fritze, Jens und Julia K. aus Berlin. Dazu kommt noch ein anderer Blog.

Denn es gibt so viel Schönes auf der Welt, oft ist es ganz einfach, ein Lächeln ins Gesicht und ins Herz gezaubert zu bekommen. Mein erstes Mal, nee nicht das, was man vielleicht gerade denkt. Es ist die erste Begegnung mit einem kleinen Mädchen, meiner Enkeltochter. Sie ist mittlerweile 7 Jahre alt. Zur Vorgeschichte gehört, ich hatte keinen Kontakt zu meinem Sohn. Nicht schön, nicht gut, aber passiert. Wir brachten den Mut auf, uns wieder zu treffen, wieder Kontakt zu haben.

Nun traf ich sie, eine Zauberin auf Turnschuhen und mit kleinen Zöpfen. Erst noch etwas schüchtern, doch nach der ersten Apfelschorle hatte sie mich um den Finger gewickelt. Mit einem Lächeln, dass alles andere unwichtig werden ließ. Mit einer so liebevollen Leichtigkeit, die mir zeigte, was wirklich wichtig ist im Leben. Und als sie auch noch so ganz einfach vor Bekannten, die wir trafen, sagte: „Ja, ich bin die Enkeltochter“, da hätte ich schon niederknien können. Und die kleine Herz-Verzauberin sagte: „Du, ich wollte Dich unbedingt kennenlernen, und ich war ganz doll aufgeregt, doch jetzt ist alles gut, darf ich Opa zu Dir sagen?“

Ich konnte nur noch lächeln und meinte: „Du, ich war auch doll aufgeregt, konnte kaum richtig schlafen. Danke für dieses schöne Erlebnis!“ Genau darauf kommt es doch an im Leben, wenn es auch nicht immer gut läuft, es sogenannte „Nackenschläge“ gibt, man das Gefühl hat, mal wieder so richtig in den A… gef… zu sein. Nein, es ist nicht so, es gibt so viel Schönes. Oft reichen eben diese kleinen Zauberinnen oder Zauberer auf Turnschuhen. Wir sollten uns da ruhig mal hinterfragen, wo war jetzt mein Fehler, warum klappt das nicht immer so?

Ich für meinen Teil bin gerade SAUGLÜCKLICH, quasi OPABRÖSEL!




Sonntag, 7. September 2025

Gedanken-Brösel 339: Einfach mal weg...

Nun war ich mal wieder da, wo ich vor 5 Jahren schon einmal war. Gleich eine Sache vorneweg: Es war super! Aber nun vorne. Dieses Jahr sollte es wieder sein: Pressefest bzw. Volksstimme-Fest in Wien -Wiens schönstes Volksfest. Es ist ein Fest mit wirklich guter Laune, überwiegend vergnügten Menschen, und es ist "Links". Nun war ich schon ein paar Mal dort, doch dieses Jahr war es etwas Besonderes. Es war sozusagen das Fest nach „Brunhilde“. Im letzten Jahr hatte ich noch mit mir gekämpft, ob ich hinfliege, da hatte ich es noch nicht akzeptiert, dass ich all meine Kraft gegen „Brunhilde“ brauchen werde. Kopf schlug Herz, und ich ging in den Kampf. 

 

Doch dieses Jahr war ich wieder am Start, zwar immer noch etwas geschwächt, sodass langes Feiern am Stand und Alkohol im Großen und Ganzen ausfielen. Es war auch so rührend, wie meine lieben Freunde und Kampfgenossen Obacht hatten und sie mir immer wieder Pausen einräumten. Danke! Nach dem Fest ging es in die Berge zu Familie Gaugl in ihren Gasthof. Eine herzliche Begrüßung von Anni (Frau Wirtin), die von dem Drama mit „Brunhilde“ wusste und mich gleich erstmal in den Arm nahm und sagte „Mike, schön, dass Du da bist! Gesundheit ist das Wichtigste, und magst Du erstmal einen Schnaps?“ Einfach nur herrlich. Ich bekam dasselbe Zimmer wie vor fünf Jahren. Es ist so schön da in der Steiermark, eine Ruhe, gute Luft und das Essen, was uns Anni jeden Tag zauberte, waren einfach nur unglaublich köstlich. Und für die Bio-Freunde unter uns, da gibt es echtes Bio. Sie sorgte auch dafür, dass ich immer etwas mehr bekam. Danke, danke, danke, liebe Familie Gaugl. 

 

Das Wandern war auch sehr sehr sehr gut, wenn auch die Beine nun etwas schmerzen. Doch die Wanderungen vom Hochwechsel und dann zur Kaltwiese oder auch in Wenigzell, alles war ganz herrlich. Abends saßen wir gemütlich bei Wein und diskutierten leicht mit Michi, unserem Professor aus Wien. Oder Maja, Ines, Simone, Roland und ich spielten "Mensch ärgere Dich nicht" mit rückwärts rauswerfen. Oder wir saßen einfach nur gemütlich beisammen, tranken etwas Enzian mit der Frau Wirtin oder ihren Gin-Eierlikör. 

 

Vor einem Jahr hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich ein Jahr später so viel wandern kann. Auch hier möchte ich mich nochmal bei Euch allen bedanken, dass ihr mich mitgenommen habt, dass es eine so schöne Zeit mit Euch war, Ihr auch hier Obacht gegeben habt, dass ich meine extra Portion Pause bekam, es auch kein „Murren“ gab, wenn ich mich immer früher auf das Zimmer zurückziehen wollte. Auch die wunderbaren schönen Einzelgespräche mit jedem von Euch waren ganz herrlich. Es war quasi eine Therapie für die Sinne und Beine. Danke und gerne nächstes Jahr wieder.

Brösel