Montag, 20. April 2026

Gedanken-Brösel 359: Die wichtigen Dinge…

Ja, es gibt genug, um sich aufzuregen. Das mache ich auch immer wieder. Sei es der Müll, die Intoleranz, die merkwürdige Wirtschaftsministerin, der Geldverschwender Spahn oder Nazis usw. usw. Dabei gibt es so viel Schönes, viel Wichtigeres. Gutes Essen zubereiten können oder mit Freunden bzw. der Familie essen gehen können, sich das leisten zu können. Das ist für viele Menschen nicht selbstverständlich. Das Recht und die Chance zu haben, seine Meinung sagen zu dürfen, auf eine Demo gehen zu können - auch das ist nicht überall selbstverständlich. Wir können das hier, auch wenn einige Leute meinen, man könne seine Meinung nicht mehr sagen - was natürlich totaler Quatsch ist.

Aber so richtig wichtig ist es doch, wenn wir zusammen sind, eine gute Zeit miteinander haben. Wenn wir unsere Eltern (oder nur ein Elternteil) noch haben, diese in den Arm nehmen können, wir die Chance haben, mit ihnen Zeit zu verbringen, auch wenn sie schwächer werden oder schon krank sind, doch die gemeinsame Zeit wie ein schöner Sonnenstrahl auf der Haut ist. Dass Menschen da sind, die uns lieben, quasi uns lieben, weil wir so sind wie wir sind mit all unseren Macken und „Fehlern“! Oft vergessen wir das (mein Gefühl,) das ist alles nicht selbstverständlich. Viel Zeit geht verloren für nicht ganz so Wichtiges, wo wir vermeintlich glauben, es wäre wichtig. Dann ist die Zeit weg und kommt nie wieder.

Schmerzlich merke ich da nun, dass vielleicht nicht mehr genug Zeit vorhanden ist. Als meine liebe Enkeltochter mich an die Hand nahm und meinte ganz einfach: Opi, Du bist der Beste, und ich möchte nicht, dass Du stirbst. Ich habe geweint. Und ich wusste nicht, wie sie darauf gekommen ist, ist ja auch egal. Das sind die wichtigen Sachen im Leben! Verbringen wir, so oft es geht, eine gute Zeit miteinander, versuchen wir, so viel wie es geht, die Dinge, die unser Herz erfüllen, zu genießen und zu bewahren.




Samstag, 18. April 2026

Gedanken-Brösel 358: Wie ich es sehe...

Ja, ich hatte lange nichts geschrieben, obwohl oder gerade, weil es genug Themen gibt, wo man ruhig seine Stimme erheben könnte, vielleicht sogar muss. Nur eines vorneweg, was ich so schreibe oder wie ich mich äußere, ist immer meine persönliche Meinung. Sicher, sie deckt sich hin und wieder mit anderen Aussagen, aber es ist meine Meinung, die muss man nicht teilen, aber natürlich freue ich mich, wenn man es tut. Auch mag ich gerne Kritik oder Anregungen. 

 

Aber nun fange ich mal an mit dem ganzen Gedanken, welche mich so bewegt haben, wo ich schon leichten Muskelkater im Kopf bekommen habe, aber nur, weil es so viel war, nicht das was. Wie gehen wir miteinander um? Da macht eine junge Frau es öffentlich, wie sie von ihrem Mann im Internet missbraucht wird, da gibt es „Vergewaltiger“-Seiten im Internet, wo Männer ihre Frauen betäuben, sie missbrauchen und diese Taten teilen, sich darüber „aufgeilen“, was sie alles können. Ich sage mal so: Würden Frauen so etwas machen, wären ganz schnell verschärfte Gesetze da, sehr zügig würde man dagegen vorgehen. 

 

Was ist mit Euch nicht Ordnung, ist Euer Trinkwasser verseucht, zu lange heiß gebadet, oder war Mutti früher nicht lieb zu Euch? Wieso müssen sich Opfer entschuldigen oder schützen lassen, warum muss Frau Collien Fernandes jetzt auf Demos eine schusssichere Weste tragen? Oder warum muss nun Marie-Louise Eta erklären, dass sie eine gute Trainerin ist, weil sie eine Männer-Mannschaft trainiert, weil sie eine Frau ist, wo es doch total okay ist, wenn Männer eine Frauen-Mannschaft trainieren. Habt Ihr vergessen, wer Euch geboren hat, wer Euch den kleinen Pimmel gewaschen hat, als Ihr klein wart. Kümmert Euch doch lieber mal um den Müll auf den Straßen, räumt mal im Kopf und auf den Plätzen auf. Hört auf, Euch ständig als bedroht zu fühlen. 

 

Auch diese unsinnigen Wahlplakate, die uns erklären, dass das Auto das beste Fortbewegungsmittel ist und man es nicht verbieten darf. Hallo, niemand will es verbieten, nur soll ruhig mal über Alternativen nachgedacht werden, ob es wirklich richtig ist, dass es so viele davon gibt oder ob man immer mit dem Auto fahren muss. Auch hier hört endlich auf, Euch bedroht zu fühlen, niemand nimmt Euch das „Spielzeug“ weg. 

 

Lieber mal auf den echten Ärger schauen wie zum Beispiel auf unsere Energie, wo Frau Reiche Gaskraftwerke oder Atomkraftwerke möchte, ganz so im Sinne ihres letzten Arbeitgebers. Wo wir doch wissen, dass es mit den fossilen Energie-Trägern und dem Atom-Dreck nur Ärger gibt. Wind, Sonne und Wasser sind immer da, und man kann diese gut nutzen. Lassen wir uns doch bitte nicht auf die schiefe Bahn bringen, hören wir richtig hin, mischen wir uns doch bei den richtigen Sachen ein und hören wir auf, uns gegenseitig „kaputt“ zu machen. Tolerieren wir einander, stehen wir uns bei, dann wird das auch was mit der Gesellschaft für alle. Also: Lieber in die Arme nehmen als zuzuschlagen.