Donnerstag, 12. März 2026

Gedanken-Brösel 357: Ich will nicht mehr…

…und ich kann nicht mehr all diese „Scheiße“ ertragen müssen. Überall, wo man hinschaut, ist überwiegend schlechte Stimmung, gibt es schlechte Nachrichten und Gemecker. Intoleranz ist oft verbreitet, weil jeder akzeptiert werden will, aber andere Menschen nicht akzeptiert. Am Frauentag wird über die Frauen hergezogen mit Sätzen, da wird Einem übel, doch gleichzeitig kommt von der anderen Seite nichts Besseres.

Dann gibt es Lehrer, die aufklären wollen, ihrer Schülerschaft Geschichte zeigen bzw. näher bringen wollen mit einer Fahrt nach Auschwitz. Und da kommen Eltern und sagen: Nein, mein Kind fährt da nicht mit, es ist alles nicht wahr. Auschwitz wäre nur eine Filmkulisse aus „Schindlers Liste“.

Und es geht weiter: Ein Junge, der sich echt reinhängt beim Sport/Fußball, weil er zeigen will, was er kann. Leider hat er oft mit dem Magen zu tun und anstatt, dass der Lehrer drauf eingeht, fällt ihm nur ein: Nun reiß Dich mal zusammen, sonst bist Du raus, Du Mädchen.

Ein kleines Mädchen möchte Flöte spielen, die Eltern bezahlen den Unterricht, möchten aber beim nächsten Mal eine Rechnung haben oder Quittung, sagen zu Recht: So können wir das nicht bezahlen. Und was kommt? Die Lehrerin sagt zum kleinen Mädchen: Wenn das Geld nicht kommt, darfst Du hier nicht mitmachen. Das Ergebnis: Das Kind weint und ist auf seine Eltern sauer.

Doch es geht auch größer. Ein Herr Spahn versaut mal so richtig Geld, und jetzt wird die Ermittlung eingestellt. Und er erklärt mir, wenn ich 100 Jahre alt werden will, kann ich nicht mit 67 oder 70 in Rente gehen. Er allerdings darf schon nach einer Wahlperiode im Bundestag Pension erhalten.

Hauptbahnhof Berlin: Seit Tagen sind fast alle Rolltreppen kaputt. Und sie wollen eine Task Force einberufen, damit die Treppen wieder ganz werden??? Hallo, hallo, was soll der Blödsinn, Ihr müsst die Treppen reparieren lassen, nicht drüber beraten. Und zu den Energiepreisen: Gerade mal ein schlimmes Dilemma, auch da bekommen sie nichts hin.

Ich könnte jetzt ziemlich lange so weiterschreiben. Und, ja, es ist ärgerlich, doch soll das der Grund sein, AfD oder schlimmeres zu wählen? Leuten meine Stimme zu geben, die auch nur hetzen, sich selbst am Staat bedienen. Das kann doch nicht die Lösung sein, wenn man alles noch schlimmer macht? Wäre es nicht sinnvoller, aufeinander zuzugehen, sich zu helfen, sich zu unterstützen, füreinander einzustehen? Gerne vielleicht auch mal ein Ehrenamt übernehmen, wenn Zeit fürs Meckern und Bild-TV auf dem Sofa ist, dann sollte auch Zeit sein, mal Verantwortung zu übernehmen.

Ich für meinen Teil hab die Schnauze voll vom Gemecker und werde mich weiterhin einsetzen für andere Menschen. Und wenn es manchmal nur heißt, den Einkauf von meinem alten Nachbarn nach oben zutragen. Machen wir doch Armdrücken, also nehmen uns in die Arme, anstatt aufeinander loszugehen.




Dienstag, 3. März 2026

Gedanken-Brösel 356: L‘Chaim – auf das Leben

Sicher könnte man gerade das Kotzen bekommen, wenn diese beiden „Pappnasen“, also Benny und der orangene Mann, mal wieder Krieg spielen müssen. Klar, bei beiden Männern sind die Umfragewerte im Keller, also was liegt da näher, als einfach mal einen Krieg anzuzetteln. Und bitte tut nicht so, als ob es Euch um die Menschen da geht. Nee, auch da ist Öl, und die USA hatten es schon einmal in den 50-er Jahren gemacht, als im Iran die Öl-Industrie verstaatlich wurde. Sicher, die Mullahs dort haben auch ordentlich einen Pfeil im Kopf, doch das ist nicht neu, und man hätte das längst ändern können.

Oder die Begründung: Wir fühlen uns bedroht, darum greifen wir jetzt an. Also ich fühle mich auch von meinem Nachbarn bedroht und mag überhaupt nicht, was er kocht. Darf ich ihn jetzt überfallen? Was wäre eigentlich, wenn sich jemand von uns bedroht fühlt und seine Raketen auf uns abfeuert? Das ist dann bestimmt Terror und böse. Nur gut, dass wir die GUTEN sind. Oh, ich liebe Ironie.

Doch ich wollte ja auf das Leben anstoßen. Besser gesagt, habe ich das ordentlich bei der Feier zu 3 x 20 Jahren. Ich rief, und sie kamen, und es war so schön. Freunde, die mich schon Jahrzehnte „ertragen“, Freunde, die mich erst kürzer „ertragen“! Meine Kinder waren da mit ihren ganz bezaubernden Partnern, mein Enkelkind gab mir einen Zettel mit „Opa, ich liebe Dich“ drauf. Was braucht es mehr zum Glücklichsein, nichts, es ist genau das. Mein Vater, der nach schwerer Krankheit super mitfeierte, die Familie war da.  Meine ehemalige Ehefrau mit ihrem neuen Partner kam auch, und hier zeigen wir, dass man nach Trennung dennoch respektvoll, vertraut, sogar etwas liebevoll miteinander umgehen kann. Meine liebe Partnerin, die immer schaut, dass es mir gut geht… Es war sooo schön, und glaubt mir: Ich liebe Euch alle, jeden Einzelnen. Andy, Matthias und Sabine, Christian und Sabine, Julius, Henni, Martin, Jörg, Bert, Silke, Ariane, Rosi, Sandra, Rajah, Mirco, Sascha, Erhard, Francesca, Sabrina, Marcel, Dieter, Ilona, Willy, Ellimaus, Dénes, Nele, Katrin, Frank, Thomas, Birgit, Gabi, Yvonne, Roland, Ines, Simone, Olli, Steffen, Amy, Pedro, Wulf, Kerstin, Pubsi J, Charly, Schlumpfie, Wieslawa, Ronny, Christin, UND ICKE war och da.