Nicht immer über den Ernst der Welt schreiben, über die Ungerechtigkeit, die uns immer überall trifft. Klar, man darf diese Dinge nicht aus den Augen lassen. Doch wenn man mal bei Freunden ist, darf man auch ruhig mal alle „Fünfe“ grade sein lassen. Also ab zu Anni und Spitzbauer Gaugl. Seit 2020 fahre ich hierher in die Steiermark. Zu Anni und Josef, wo Herzlichkeit und gutes Essen zu Hause sind. Also wenn Ihr mal Herzlichkeit und gutes Essen sucht, hier wohnen sie.
Man kommt nach vielen Stunden Autofahrt völlig kaputt an, doch nach einem Schnaps zur Begrüßung und einer satten Umarmung ist alle Anstrengung vergessen, die bleierne Müdigkeit fällt ab. Dann kommt auch noch die gute Luft dazu, und schon möchte man raus in die Natur. Ab zum Wandern auf die Kaltwiesen, wo eine Hütte steht, man dort nach knapp 3,5 km bergauf gut verköstigt wird. Selbst wenn da geschlossen ist, stehen Getränke für kleines Geld immer bereit.
Wenn man sich drauf einlässt, kann man Arbeit und Stress vergessen (zugegeben, das fällt mir nicht leicht). Die Natur lädt definitiv zum Entschleunigen ein. Es gibt viele schöne Wanderwege, ab zum Hochwechsel, wo man merkt, wie sich das Wetter superschnell ändert also quasi wechselt, man bei klarer Sicht bis zum Plattensee schauen kann. Und wenn man nach 18 km Wanderung mit Schmerzen in den Waden zurückkehrt, wird man wieder mit leckerem Essen belohnt, mit schönen Gesprächen, einem guten Getränk (da muss es nicht immer Alkohol sein), bevor man müde und zufrieden ins Bett fällt, sich schon auf das Frühstück freut, bevor man ins Reich der Träume geht.




.jpg)

