Dienstag, 14. Juli 2026

Gedanken-Brösel 363: Einmal Winter, einmal Sommer…

In besten Händen dem Leben zuliebe. Dieser Satz ist nicht von mir, doch er trifft es wirklich, besser kann man es nicht sagen. Im Winter 2025 war ich schon einmal hier, hier in Buckow, hier zur Reha. Damals war meine Chemotherapie gerade zwei Monate her, meine Haare waren wieder gut am Wachsen, ich fing an, mich fit zu fühlen. Im Kopf war ich schon wieder bei 100% Leistungsbereitschaft, aber eben nur im Kopf. Das ist zwar auch nicht schlecht, wenn der Kopf schon bereit ist, und ich neige dazu, alles zu leicht zu nehmen.

Doch jetzt im Sommer 2026 wieder bei der Reha ist es schon anders. Der Kopf sagt zwar immer noch: „Eh, nun komm mal aus dem Quark, wir sind fit“, doch der Körper gibt etwas anderes vor. Auch das Verdrängen der Scheiß-Krankheit hat aufgehört. Sicher, ich habe darüber geredet, doch das Verarbeiten ist etwas anderes. Heute ist mir echt klar, Prostata-Krebs und Knochen-Metastasen sind kein Schnupfen, das ist echt „Kacki“!

Darum also bin ich wieder hier. Hier in Buckow, wo sie echt sehr nett sind. Okay, die Zimmer haben noch den Charme der 90-er Jahre. Doch die Therapeuten, die Pflegekräfte, die Service-Mitarbeiterin, das medizinische Personal sind alle, aber wirklich alle, so liebevoll, so engagiert. Das Essen ist wirklich sehr gut, sehr bedacht gewählt. Die Anwendungen sind sehr persönlich bezogen, alles ist auf einen abgestimmt. Und wenn man glaubt, dass man im Wasser nicht schwitzen kann, der sollte mal Wassergymnastik machen. Auch das „in sich reinhören“ bekommt man gut angetan. Sich ruhig in den Vordergrund nehmen. Denn nur, wenn wir gut zu uns selbst sind, können wir gut zu anderen sein. Quasi das, was sie uns im Flugzeug sagen, erst sich selbst die Maske aufziehen, dann den anderen Passagieren helfen.

Natürlich hätte ich gut und gerne auf diese Erfahrung mit Krebs und Reha verzichtet. Doch nun ist es nun einmal so. Jetzt gilt es, stabil zu bleiben oder zu werden und „JA“ zum Leben zu sagen. Auch gerne mal die Hände in den Schoss legen. Und hier in Buckow in der Immanuel-Klinik zeigen sie einem, wie das geht. Das man bei sich bleiben soll und somit auch wieder gut für die lieben Menschen um einen herum da ist. Und als Bonus kommt noch dazu, Buckow ist eine so schöne, eine so wunderbare Gegend, das lohnt sich immer.

In diesem Sinne: Seid gut zu Euch selbst und nehmt Euch ruhig mal in die Arme, dann ist dieser ganze weltliche Mist leichter zu ertragen.




Sonntag, 12. Juli 2026

Gedanken-Brösel 362: Wo gehobelt wird… fällt ein Spahn

Was auf Arbeit gilt, dass beim „Hobeln Späne“ fallen, scheint bei der CDU nicht so zu sein. Ich sage mal so, es sind schon andere Leute für weniger zurückgetreten, da haben andere Menschen einfach mehr Rückgrat bewiesen. Doch ich vermute mal, ER hat überhaupt keins, er kann sich quasi selbst am Arsch lecken! Masken-Deal - keine Konsequenzen, der merkwürdige Kredit für sein Haus - nix da, auch das Erwerben dieser Immobilie war etwas fragwürdig. Jetzt kommt noch das Treffen mit Peter Thiel dazu und diese pauschale Beleidigung der Menschen, die arbeiten: „Wenn man morgens auf der Bettkante sitzt und sich fragt, passt das heute mit der Arbeit?“ bleib ich lieber einfach zu Hause!

Man möchte ihn anschreien: „Wenn Du doch mal lieber zu Hause bleiben würdest, gehe bitte aus dem Fernsehen!“ Ein Mensch wie der Jens, der quasi noch nie körperlich gearbeitet hat, der seine Ausbildung 2001 beendete und seit 2002 im Bundestag ist. Der soviel Pension bekommen wird, da müsste ein ganz normaler Arbeitnehmer ca. 200 Jahre arbeiten. Ein Mensch, der quasi nie in Sozialsysteme eingezahlt hat, nie auch nur einen Cent in die Rentenkasse gegeben hat, maßt sich an, zu sagen, wo wir sparen sollen, worauf wir verzichten sollen. Das Einzige, auf was ich echt verzichten möchte, sind Menschen wie Jens Spahn. Der auch ohne Not mit der AfD regieren würde. Der alles zu seinem Vorteil nutzt. Der aus meiner Sicht maßgeblich Mitschuld trägt, dass diese Braunblauen immer stärker werden. Der Menschen verunglimpft, sie in die Arme von Populisten treibt.

Ja sicher, es gibt Menschen, die keinen Bock haben, zur Arbeit zu gehen, doch gleich alles zu pauschalisieren ist genauso dumm als ob ich sage: Nur weil bei einem Bäcker die Brötchen hart waren, ist es bei allen so. Diese Fraktionspfeife sollte mal lieber darüber nachdenken, dass wir sein doch sehr üppiges Gehalt erarbeiten, und wenn wir ihn nach seinen Maßstäben bewerten würden, müsste er meiner Meinung nach Grundsicherung bekommen. Also bitte, liebes Führungspersonal, seid endlich mal für das Volk da, das Euch gewählt hat, für die Menschen, die Euch mal vertrauten. Und seid das vor allem die ganze Zeit und nicht nur kurz vor der Wahl. Macht endlich Euren Job, sonst wird es bald zappen(braun)düster.




Dienstag, 9. Juni 2026

Gedanken-Brösel 361: Kaltwiesen…

Nicht immer über den Ernst der Welt schreiben, über die Ungerechtigkeit, die uns immer überall trifft. Klar, man darf diese Dinge nicht aus den Augen lassen. Doch wenn man mal bei Freunden ist, darf man auch ruhig mal alle „Fünfe“ grade sein lassen. Also ab zu Anni und Spitzbauer Gaugl. Seit 2020 fahre ich hierher in die Steiermark. Zu Anni und Josef, wo Herzlichkeit und gutes Essen zu Hause sind. Also wenn Ihr mal Herzlichkeit und gutes Essen sucht, hier wohnen sie.

Man kommt nach vielen Stunden Autofahrt völlig kaputt an, doch nach einem Schnaps zur Begrüßung und einer satten Umarmung ist alle Anstrengung vergessen, die bleierne Müdigkeit fällt ab. Dann kommt auch noch die gute Luft dazu, und schon möchte man raus in die Natur. Ab zum Wandern auf die Kaltwiesen, wo eine Hütte steht, man dort nach knapp 3,5 km bergauf gut verköstigt wird. Selbst wenn da geschlossen ist, stehen Getränke für kleines Geld immer bereit.

Wenn man sich drauf einlässt, kann man Arbeit und Stress vergessen (zugegeben, das fällt mir nicht leicht). Die Natur lädt definitiv zum Entschleunigen ein. Es gibt viele schöne Wanderwege, ab zum Hochwechsel, wo man merkt, wie sich das Wetter superschnell ändert also quasi wechselt, man bei klarer Sicht bis zum Plattensee schauen kann. Und wenn man nach 18 km Wanderung mit Schmerzen in den Waden zurückkehrt, wird man wieder mit leckerem Essen belohnt, mit schönen Gesprächen, einem guten Getränk (da muss es nicht immer Alkohol sein), bevor man müde und zufrieden ins Bett fällt, sich schon auf das Frühstück freut, bevor man ins Reich der Träume geht.

 





 

Freitag, 5. Juni 2026

Gedanken-Brösel 360: Nicht mit dem Feuer spielen…

Na, das haben uns doch schon Mutti und Vati gesagt! Nicht mit dem Feuer spielen, zack, hat man sich die Finger verbrannt oder was anderes, und dann wird die Haut BRAUN.

Ich schüttele da schon den Kopf, wenn ein Uli Hoeneß sagt, man solle die AfD schon mal regieren lassen, dann wäre sie schnell entzaubert, oder sie sollen mal zeigen, was sie können. Natürlich will er das nicht in Bayern, sondern zum Beispiel in Sachsen-Anhalt. Nein, das ist Unfug. Erstens, so etwas hat man schon mal versucht. Ein Franz von Papen meinte damals: Wir lassen sie mitregieren, und spätestens nach zwei Monaten quiekt er in der Ecke, der Herr Hitler, und der Spuk ist vorbei“. Über 30 Millionen Tote später wussten alle, das war Blödsinn. Zweitens soll damit mal wieder gezeigt werden, dass es ein ostdeutsches Problem ist.

Wir wissen doch aber alle, dass auch das nicht stimmt. Letzte Wahlen zeigen, sie sind überall. Leider macht unsere Regierung es ihnen auch leicht. Menschen werden von oben herab behandelt, es wird immer nach Schuldigen gesucht, sich selbst hält man für überlegen. Was noch schlimmer ist, es wird an Stellen gekürzt, wo man es nicht tun sollte. Es ist verdammt wichtig, nicht an das Kindergeld bzw. die Förderung zu gehen. Man muss nicht noch mehr Perspektivlosigkeit befeuern. Wenn es aber darum geht, sich mal bei denen Geld zu holen, die jedes Steuerloch nutzen, bei den Leuten, die echt viel Vermögen besitzen, eine gerechte Besteuerung einzuführen, schreien sie: „Oh, um Gottes Willen, keine Steuererhöhungen“.

Aber bei Kindern und Familien kürzen ist okay. Auch das man bei Menschen mit Behinderungen sparen will, ist für sie völlig in Ordnung. Und es scheint für sie ja normal zu sein, sich in schönen kleinen Abständen einen Schluck aus der Diäten-Pulle zu gönnen. Natürlich ist es schön, einfach zu fordern, dass wir länger arbeiten sollen, während sie ja schon nach nur einem Jahr im Amt Pensions-Ansprüche besitzen. Es hilft auch wenig, darüber zu spekulieren, dass ein neuer Kanzler gut wäre wie Herr Spahn oder Herr Wüst. Nein, verdammt nochmal, macht Eure Arbeit endlich gut. Macht sie nicht für Euch, nicht für Eure Klientel, sondern für die Menschen im Land! Zeigt, dass Ihr nicht gegen sie arbeitet, hetzt sie nicht gegeneinander auf. Geht auch mal mit gutem Beispiel voran. Dann sind auch viele Menschen bereit, die notwendigen Reformen mitzutragen. Doch es muss gerecht zugehen, alle Menschen müssen da mit einbezogen werden. Macht endlich Euren Job, sonst kann es passieren, dass es BRAUN wird.





Montag, 20. April 2026

Gedanken-Brösel 359: Die wichtigen Dinge…

Ja, es gibt genug, um sich aufzuregen. Das mache ich auch immer wieder. Sei es der Müll, die Intoleranz, die merkwürdige Wirtschaftsministerin, der Geldverschwender Spahn oder Nazis usw. usw. Dabei gibt es so viel Schönes, viel Wichtigeres. Gutes Essen zubereiten können oder mit Freunden bzw. der Familie essen gehen können, sich das leisten zu können. Das ist für viele Menschen nicht selbstverständlich. Das Recht und die Chance zu haben, seine Meinung sagen zu dürfen, auf eine Demo gehen zu können - auch das ist nicht überall selbstverständlich. Wir können das hier, auch wenn einige Leute meinen, man könne seine Meinung nicht mehr sagen - was natürlich totaler Quatsch ist.

Aber so richtig wichtig ist es doch, wenn wir zusammen sind, eine gute Zeit miteinander haben. Wenn wir unsere Eltern (oder nur ein Elternteil) noch haben, diese in den Arm nehmen können, wir die Chance haben, mit ihnen Zeit zu verbringen, auch wenn sie schwächer werden oder schon krank sind, doch die gemeinsame Zeit wie ein schöner Sonnenstrahl auf der Haut ist. Dass Menschen da sind, die uns lieben, quasi uns lieben, weil wir so sind wie wir sind mit all unseren Macken und „Fehlern“! Oft vergessen wir das (mein Gefühl,) das ist alles nicht selbstverständlich. Viel Zeit geht verloren für nicht ganz so Wichtiges, wo wir vermeintlich glauben, es wäre wichtig. Dann ist die Zeit weg und kommt nie wieder.

Schmerzlich merke ich da nun, dass vielleicht nicht mehr genug Zeit vorhanden ist. Als meine liebe Enkeltochter mich an die Hand nahm und meinte ganz einfach: Opi, Du bist der Beste, und ich möchte nicht, dass Du stirbst. Ich habe geweint. Und ich wusste nicht, wie sie darauf gekommen ist, ist ja auch egal. Das sind die wichtigen Sachen im Leben! Verbringen wir, so oft es geht, eine gute Zeit miteinander, versuchen wir, so viel wie es geht, die Dinge, die unser Herz erfüllen, zu genießen und zu bewahren.




Samstag, 18. April 2026

Gedanken-Brösel 358: Wie ich es sehe...

Ja, ich hatte lange nichts geschrieben, obwohl oder gerade, weil es genug Themen gibt, wo man ruhig seine Stimme erheben könnte, vielleicht sogar muss. Nur eines vorneweg, was ich so schreibe oder wie ich mich äußere, ist immer meine persönliche Meinung. Sicher, sie deckt sich hin und wieder mit anderen Aussagen, aber es ist meine Meinung, die muss man nicht teilen, aber natürlich freue ich mich, wenn man es tut. Auch mag ich gerne Kritik oder Anregungen. 

 

Aber nun fange ich mal an mit dem ganzen Gedanken, welche mich so bewegt haben, wo ich schon leichten Muskelkater im Kopf bekommen habe, aber nur, weil es so viel war, nicht das was. Wie gehen wir miteinander um? Da macht eine junge Frau es öffentlich, wie sie von ihrem Mann im Internet missbraucht wird, da gibt es „Vergewaltiger“-Seiten im Internet, wo Männer ihre Frauen betäuben, sie missbrauchen und diese Taten teilen, sich darüber „aufgeilen“, was sie alles können. Ich sage mal so: Würden Frauen so etwas machen, wären ganz schnell verschärfte Gesetze da, sehr zügig würde man dagegen vorgehen. 

 

Was ist mit Euch nicht Ordnung, ist Euer Trinkwasser verseucht, zu lange heiß gebadet, oder war Mutti früher nicht lieb zu Euch? Wieso müssen sich Opfer entschuldigen oder schützen lassen, warum muss Frau Collien Fernandes jetzt auf Demos eine schusssichere Weste tragen? Oder warum muss nun Marie-Louise Eta erklären, dass sie eine gute Trainerin ist, weil sie eine Männer-Mannschaft trainiert, weil sie eine Frau ist, wo es doch total okay ist, wenn Männer eine Frauen-Mannschaft trainieren. Habt Ihr vergessen, wer Euch geboren hat, wer Euch den kleinen Pimmel gewaschen hat, als Ihr klein wart. Kümmert Euch doch lieber mal um den Müll auf den Straßen, räumt mal im Kopf und auf den Plätzen auf. Hört auf, Euch ständig als bedroht zu fühlen. 

 

Auch diese unsinnigen Wahlplakate, die uns erklären, dass das Auto das beste Fortbewegungsmittel ist und man es nicht verbieten darf. Hallo, niemand will es verbieten, nur soll ruhig mal über Alternativen nachgedacht werden, ob es wirklich richtig ist, dass es so viele davon gibt oder ob man immer mit dem Auto fahren muss. Auch hier hört endlich auf, Euch bedroht zu fühlen, niemand nimmt Euch das „Spielzeug“ weg. 

 

Lieber mal auf den echten Ärger schauen wie zum Beispiel auf unsere Energie, wo Frau Reiche Gaskraftwerke oder Atomkraftwerke möchte, ganz so im Sinne ihres letzten Arbeitgebers. Wo wir doch wissen, dass es mit den fossilen Energie-Trägern und dem Atom-Dreck nur Ärger gibt. Wind, Sonne und Wasser sind immer da, und man kann diese gut nutzen. Lassen wir uns doch bitte nicht auf die schiefe Bahn bringen, hören wir richtig hin, mischen wir uns doch bei den richtigen Sachen ein und hören wir auf, uns gegenseitig „kaputt“ zu machen. Tolerieren wir einander, stehen wir uns bei, dann wird das auch was mit der Gesellschaft für alle. Also: Lieber in die Arme nehmen als zuzuschlagen. 





Donnerstag, 12. März 2026

Gedanken-Brösel 357: Ich will nicht mehr…

…und ich kann nicht mehr all diese „Scheiße“ ertragen müssen. Überall, wo man hinschaut, ist überwiegend schlechte Stimmung, gibt es schlechte Nachrichten und Gemecker. Intoleranz ist oft verbreitet, weil jeder akzeptiert werden will, aber andere Menschen nicht akzeptiert. Am Frauentag wird über die Frauen hergezogen mit Sätzen, da wird Einem übel, doch gleichzeitig kommt von der anderen Seite nichts Besseres.

Dann gibt es Lehrer, die aufklären wollen, ihrer Schülerschaft Geschichte zeigen bzw. näher bringen wollen mit einer Fahrt nach Auschwitz. Und da kommen Eltern und sagen: Nein, mein Kind fährt da nicht mit, es ist alles nicht wahr. Auschwitz wäre nur eine Filmkulisse aus „Schindlers Liste“.

Und es geht weiter: Ein Junge, der sich echt reinhängt beim Sport/Fußball, weil er zeigen will, was er kann. Leider hat er oft mit dem Magen zu tun und anstatt, dass der Lehrer drauf eingeht, fällt ihm nur ein: Nun reiß Dich mal zusammen, sonst bist Du raus, Du Mädchen.

Ein kleines Mädchen möchte Flöte spielen, die Eltern bezahlen den Unterricht, möchten aber beim nächsten Mal eine Rechnung haben oder Quittung, sagen zu Recht: So können wir das nicht bezahlen. Und was kommt? Die Lehrerin sagt zum kleinen Mädchen: Wenn das Geld nicht kommt, darfst Du hier nicht mitmachen. Das Ergebnis: Das Kind weint und ist auf seine Eltern sauer.

Doch es geht auch größer. Ein Herr Spahn versaut mal so richtig Geld, und jetzt wird die Ermittlung eingestellt. Und er erklärt mir, wenn ich 100 Jahre alt werden will, kann ich nicht mit 67 oder 70 in Rente gehen. Er allerdings darf schon nach einer Wahlperiode im Bundestag Pension erhalten.

Hauptbahnhof Berlin: Seit Tagen sind fast alle Rolltreppen kaputt. Und sie wollen eine Task Force einberufen, damit die Treppen wieder ganz werden??? Hallo, hallo, was soll der Blödsinn, Ihr müsst die Treppen reparieren lassen, nicht drüber beraten. Und zu den Energiepreisen: Gerade mal ein schlimmes Dilemma, auch da bekommen sie nichts hin.

Ich könnte jetzt ziemlich lange so weiterschreiben. Und, ja, es ist ärgerlich, doch soll das der Grund sein, AfD oder schlimmeres zu wählen? Leuten meine Stimme zu geben, die auch nur hetzen, sich selbst am Staat bedienen. Das kann doch nicht die Lösung sein, wenn man alles noch schlimmer macht? Wäre es nicht sinnvoller, aufeinander zuzugehen, sich zu helfen, sich zu unterstützen, füreinander einzustehen? Gerne vielleicht auch mal ein Ehrenamt übernehmen, wenn Zeit fürs Meckern und Bild-TV auf dem Sofa ist, dann sollte auch Zeit sein, mal Verantwortung zu übernehmen.

Ich für meinen Teil hab die Schnauze voll vom Gemecker und werde mich weiterhin einsetzen für andere Menschen. Und wenn es manchmal nur heißt, den Einkauf von meinem alten Nachbarn nach oben zutragen. Machen wir doch Armdrücken, also nehmen uns in die Arme, anstatt aufeinander loszugehen.