Samstag, 20. Dezember 2025

Gedanken-Brösel 349: Machen…

Nun ist es so, und es wird sich auch nicht aufhalten lassen, selbst wenn man es nicht mag. Das Weihnachtsfest kommt. Leider auch mit ihm immer etwas Stress, etwas Hektik. Sogar etwas Gejammer ist dabei wegen „wieder keine weißen Weihnachten“. Mal kurz zur Erinnerung, das gab es in unserer Region schon immer eher selten. Hat auch etwas Gutes, wenn es nicht so kalt ist, man spart Heizkosten. Doch was meine ich mit dem Machen??? Oft wird davon geredet, dass wir mehr Zeit miteinander verbringen wollen. Doch Zeit, das ist etwas, dass man sich nicht kaufen kann. Oder auch bitte nicht so viel Geschenke. Wenn ich mich umsehe, würde ich mal sagen, das wird nix (okay, hat der Handel wenigstens was davon). 

Auch wird gerne geäußert, wir sollten mehr für andere da sein, weniger egoistisch sein, toleranter anderen Menschen gegenüber. Es wäre schon schön, wenn wir uns an die alte IBM-Werbung erinnern „Lasst uns den Planeten etwas smarter machen“. Sie meinten damit natürlich, dass wir ihre Rechner kaufen. Doch die Botschaft finde ich okay! Die Zeiten sind nicht ganz einfach, es gibt Krieg in unserer Nähe und noch viel mehr Krieg etwas weiter weg. In den Parlamenten wird oft nicht diskutiert, nein, es wird sich viel beschimpft auf eine Art, wo man Warnungen im Fernsehen geben sollte: „Für Kinder und Jugendliche unter 65 nicht geeignet". Gerade jetzt laufen sie doch rum und erzählen von der „Weihnachtsbotschaft“, auch unsere Vorturner von der Regierungsbank reden viel davon. Bitte setzt es doch um, sorgt für Gerechtigkeit und nicht für mehr Waffen. Sorgt für Frieden im Kleinen wie im Großen, dafür wurdet Ihr auch gewählt und nicht dafür, dass Ihr nur Eure Lobby bedient. 

Doch auch jeder Einzelne kann etwas machen, oft sind es die kleinen Gesten, die kleinen Taten, die Großes bewirken. Ich wünsche allen eine schöne wie besinnliche friedliche Weihnachtszeit. Mit guten Gedanken, denn gute Gedanken machen gute Taten. Natürlich auch mit gutem Essen.

Euer Brösel





Donnerstag, 11. Dezember 2025

Gedanken-Brösel 348: Das dürfte es wohl gewesen sein…

Das dürfte es wohl im Großen und Ganzen gewesen sein, dieses Jahr. Also viel passiert nicht mehr, auch dieser harte und lange Winter, der schon im Oktober beginnen sollte, fällt wohl aus. Ich habe schon wieder die ersten Menschen in kurzen Hosen gesehen, finde ich zwar auch etwas übertrieben, aber 14 Grad im Dezember ist schon komisch; hatten wir auch im Mai, und ich glaube im Juli waren auch zwei, drei Tage, wo es so KALTWARM gewesen ist. Dann eben Weinschorle statt Glühwein.

Jetzt mal im Ernst, ich finde es schon etwas bedenklich, vielleicht doch lieber Wärmepumpe statt Ölheizung oder Gasheizung? Auch dieses „kriegstüchtig“, was man hört, nervt so richtig, und das braucht keiner. Gebt mal nicht so viel Geld für die Rüstung aus, scheiß auf Aktien von Rheinmetall, seid alle nachhaltig, also lieber Geld in Bildung geben. Doch auch das bleibt wohl ein frommer Wunsch von mir.

Da sitze ich nun, schreibe meinen Hirnsaft nieder, rühre mir einen Wörtertee zusammen, denke mir: Mannomann, eigentlich ist es doch einfach. Geld für Rente, Bildung, Gesundheit ist doch genug da. Warum stecken sie das immer in die falschen Töpfe? Rüstung braucht niemand außer eben die Aktionäre. Oder warum werden nur die Großen mit richtig viel Geld verschont, mal ordentlich was abzugeben bzw. gerecht besteuert zu werden? Wie heißt es so schön: „Wer nichts für den Staat beiträgt, nur davon profitiert, der soll nun hart sanktioniert werden.“ Gilt eben nicht für alle, nur für das Herdenvolk bzw. Bürgergeld-Empfänger. Warum wehrt sich eigentlich niemand?? Wahrscheinlich wird deshalb nichts in Bildung gesteckt. Was wäre hier los, wenn alle mal merken würden, was wirklich los ist - REVOLUTION? Kommt bestimmt, nur leider von ganz rechts außen, dann hat wieder Keiner was gewusst oder es gibt Sätze wie: „Wenn das der Führer wüsste.“

Aber scheiß was auf Klimawandel, wenig Rente, zu teure Mieten, hohe Energie-Preise, ein Gesundheitswesen, was am Boden liegt. Das Deutschlandticket, was teurer wird. während die Abschreibung für sehr teure Autos bleibt bzw. das Dienstwagen-Privileg. ES IST DOCH WEIHNACHTEN! Denken wir nicht dran, hoffen einfach auf das Gute und das alles besser werden wird. Hat doch bis jetzt auch nicht geklappt.

Ich wünsche trotzdem und auch gerade deshalb ein schönes WEIHNACHTSFEST und einen friedlichen Jahreswechsel. Es gibt wirklich bei allem Grund zum Ärgern oder wütend sein sehr viel Schönes, sehr viel Gutes. Das lass ich mir auch nicht kaputt machen.




Freitag, 5. Dezember 2025

Gedanken-Brösel 347: Zurückgeschaut… 2025 oder: Über allem steht OOPPAAAA

Der von mir persönliche Blick zurück auf das (fast) vergangene Jahr. Und was ich schon immer mal schreiben wollte, alles ohne KI geschrieben, mich gibt es echt, wahrscheinlich könnte so kein ChatBoot schreiben. SCHERZ. Also für mich ist es Jahr eins nach dem eingeleiteten Untergang von „Brunhilde“. Doch erstmal möchte ich mich bei allen entschuldigen, die Brunhilde heißen, bitte nicht persönlich nehmen.

Am 2.12. war meine letzte Chemo ein Jahr her, und ich kann sagen, es geht mir gut, natürlich ist nichts mehr, wie es war. Es gibt Lustiges dazu, wie z. B. keine Haare mehr auf dem Rücken. Doch der Körper hat sich echt verändert, und auch die Belastbarkeit ist nicht mehr so wie ich es kannte, aber ich lebe und nehme ordentlich am Leben teil. Hier werden nicht die Hände in den Schoss gelegt, es sei denn zum Überlegen.

Es ist aber auch das Jahr eins nach dem Tod meiner Mutti, oder wie ich sie wirklich liebevoll nannte: MUTTER. Ja, sie fehlt mir, das wird auch so bleiben, mir kommen immer die Tränen. Obwohl ich zu meinem Vater genauso ein gutes wie inniges Verhältnis wie zu meiner Mutter hatte, so hat uns doch der Verlust noch enger zueinander gebracht. Wir sind täglich im Austausch über das, was anliegt, darüber wie der Tag war. Es ist so wie damals, als ich klein war, ihm immer alles erzählt habe, nur jetzt eben umgekehrt, und das ist sehr schön, wie er mich nun in seinen Tag mitnimmt.

Das Jahr fing ruhig an, kaum war die letzte Rakete von Silvester verbrannt, ging auch schon der Wahlkampf los für den neuen Bundestag. Das Beste daran war für mich, dass Die Linke doch relativ sicher, relativ stark wieder einziehen konnte, was viele nicht erwartet hatten. Schlimm war bzw. ist, dass diese umlackierten Braunen (auf blau) so stark sind, das war allerdings zu erwarten. Und ich denke, es wird noch schlimmer, solange solche „Pfeifen“ wie Herr Spahn durch die Politik gehen können, ohne zur Verantwortung gezogen zu werden. Wie ein Kanzler erst durch das Land geht und Menschen beleidigt mit seinem Stadtbild-Unfug und später nach Brasilien fliegt, um auch da Menschen zu beleidigen. Wahrscheinlich hatte er sein Praktikum beim orangefarbenen Präsidenten, immer nur nach unten treten, nie für Gerechtigkeit im Land sorgen, also auch endlich mal für Steuergerechtigkeit sorgen, endlich mal dafür sorgen, dass alle in die Kranken- bzw. Rentenkassen einzahlen. Das treibt eben das „scheue Wahlvolk“ den Populisten in die Arme.

Also ich kam extra von der Reha nach Hause, um mein Kreuz zu machen, damit es noch nicht ganz so gruselig wird. Schon sind wir bei meiner Reha, gut, da gibt es nicht so viel darüber zu schreiben. Ich wollte nicht hin, dachte doch, es bekommt man alles schon so in den Griff, frei nach dem Motto: Das bisschen Chemotherapie, die paar Metastasen. Hochmut kommt vor dem Fall, das hat definitiv nicht funktioniert. Schnell sind die Grenzen aufgezeigt worden. Heute sage ich: Gut, dass ich es gemacht habe. Was mir dort auch so richtig ins Bewusstsein gekommen ist: Die richtig schweren Jobs, also die, wo es so richtig zur „Sache“ geht, machen Frauen. Sie können so viel aushalten (besonders uns „Schwanzvertreter“), sie sind diejenigen, DIE echt den „Laden“ am Laufen halten. Also liebe Schwanzträger, etwas mehr Demut und Dankbarkeit tut uns allen gut, mal drüber nachdenken, wer uns, wenn alles „Scheiße“ ist, hilft oder immer geholfen hat.

Nun aber weiter in meiner Reise durch das Jahr, quasi durch meine Themen. Wichtig war, dass ich auch zum Fußball gehen konnte, auch zu meinem Herzensverein BFC Dynamo. Berliner Pokalfinale: Es wurde gewonnen, es wurde gefeiert, ich ging über den Zaun auf den Rasen und lag vor Freude im Tor. Doch war es nur die Freude über den gewonnenen Pokal? Ein lieber Mensch, eine gute Freundin meinte, es tut so gut zu sehen, dass Du all diesen Blödsinn machst, dass Du so fest auf Deinen Beinen stehst, dabei ist dieser Mist erst ein halbes Jahr her. Wer hätte das gedacht, dass dieses alles wieder so schnell geht. Dieser Satz sollte im Laufe des Jahres noch öfter kommen, wo mir aufgezeigt wurde, ich möge doch mal bitte etwas demütiger sein.

Und der Fußball hatte noch einen anderen großen Beitrag in diesem Jahr, ein Ereignis, ein Erlebnis, das alles veränderte, quasi mir die Tränen immer wieder ins Gesicht treibt, doch dieses Mal die Tränen der Freude. Ich lernte meine Enkeltochter kennen, meine kleine Herzverzauberin. Gut, es war bei Union, doch da merkte ich, wie unwichtig doch Fußball sein kann, jedenfalls das Spiel an diesem Tag, aber eben auch, wie dadurch Brücken gebaut werden können. Es war der Tag, an dem ich richtig OPA wurde, etwas, womit ich nicht gerechnet hatte.

Da wurde mir klar, Du kannst ja versuchen, alles zu planen oder eben alles versuchen, im Griff zu haben, doch merke: Das Leben ist eben nicht planbar, da kommen so kleine Menschen daher auf kleinen Turnschuhen, lächeln Dich an und schon fällst Du um und alles ist ANDERS SCHÖN. Womit ich auch schon bei einem der schönsten Dinge in diesem Jahr bin, Zeit mit meinen Kindern. Das war auch nicht vorhersehbar, darum bin ich hier sehr demütig. Meine „kleine“ Nele ist nun auch schon eine erwachsene Frau (ich bin schon echt alt). Wir hatten und haben schon immer ein inniges Verhältnis. Gerne und oft treffen wir uns zum Essen, spazieren gehen usw., was auch sehr großartig ist Sie hat mir einen ganz lieben „Schwiegersohn“ geschenkt, der ist echt eine Bereicherung für Familie und Herz.

Vor allem auch der schöne Kontakt zu meinem Sohn, Jahre der Funkstille sind nun (hoffentlich für immer) auf dem Müll gelandet. Es tut so gut, sich mit ihm zu unterhalten, sich mit ihm zu treffen, auch das Einbeziehen bringt immer Licht und Wärme. Oder es ist so, als ob Milch und Honig auf die Seele fließen. Das war nun wirklich nicht vorhersehbar, ich hatte vor dem ersten Treffen nach vielen Jahren die Hosen gestrichen voll. Doch er machte es einfach, auch das „Wieso Weshalb Warum“ haben wir (erstmal) zurückgelassen. Der Blick geht nach vorn und eben nicht zurück. Natürlich lebt er nicht allein, er brachte nicht nur die Herzverzauberin mit, sondern auch eine ganz wundervolle „Schwiegertochter“, die mich erstmal vorsichtig beäugte, verständlicherweise vorsichtig, es geht ja hier um Menschen und nicht um einen Beliebtheitswettbewerb. Danke, mein Lieber!

Nun mal ein kleiner Schwenker zu etwas anderem, was ich schon immer gerne gemacht habe. Konzerte, früher konnte ich davon nicht genug bekommen. Dann kam „Brunhilde“, und damit war erstmal Schluss. Doch jetzt geht es wieder nicht mehr so oft und manchmal auch nicht so lange, da wird schon mal auf die Zugabe verzichtet, weil eben die Beine schmerzen oder anschwellen, aber es geht wieder. Ob nun ein Klavierkonzert von Nirvana-Musik, vorgetragen von Christoph Spangenberg, zum OUT OF LINE Festival über De/Vision zu Forced to Mode, wo auch viele Freunde waren, wir alle einen ganz zauberschönen Abend hatten. Es gab noch einige Konzerte mehr und auch eine wunderbare Kabarett-Veranstaltung und einen Mitsing-Abend.

Doch es sind die lieben Menschen um mich, die quasi wie einen Schutzwall um mich gebaut haben. Mein Freund Andy, der mich zum Singen mitgenommen hat und zu vielen anderen kleinen Veranstaltungen. Christian, der immer anruft, mit mir oft im regen Austausch über Politik und das Leben im Allgemeinen ist, mit dem ich oft Kaffee trinke und er meint, das müsste noch viel öfter sein, wo er natürlich recht hat. Er ist einer der Freunde, auf deren Meinung ich viel Wert lege. Was jetzt nicht heißt, dass ich das bei anderen Freunden nicht mache, aber Christian ist einer der Menschen, der mich eben schon seit meinem 16. Lebensjahr begleitet. Meine liebe Freundin Katrin, die nicht nur meine Kollegin ist, sondern auch Begleiterin in ganz schweren Zeiten war, sie ist maßgeblich daran „schuld“, dass ich schreibe. Meine liebe Freundin Henni, wo es fast jeden Donnerstag das beste Frühstück gibt, was auch immer der beste Gedanken-Austausch ist, wo es bis zum Gedankenschmerz geht. Und meine liebe Gabi, die auch eine ganz wunderbare Tochter inkl. Mann in unsere nun kleine Familie gebracht hat. Sie, die mich nun seit einiger Zeit quasi trägt und erträgt, die immer in Sorge um mich ist. Die mich durch die schwerste Zeit meines Lebens gebracht hat. Und nun dennoch all den Quark mitmacht. Wie zum Beispiel der Kauf eines Schuhschranks, was dann im Kauf eines großen Tisches und verschiedenen Stühlen endete, was gleichzeitig bedeutete, dass renoviert werden durfte. Es wurde also ein Nest gebaut. Dass ich dieses noch einmal mache, noch einmal erlebe, hätte ich auch nicht gedacht. Und ich hatte es auch nicht vor.

Als ich letztes Jahr eingezogen bin, wurde doch alles so gemacht, dass es für mich passte, ich wollte hauptsächlich mit mir allein wohnen, und da rede ich jetzt mal ganz offen. So wusste ich doch, dass nach der Behandlung nichts mehr im Bett gehen wird, quasi „Tote Hose“, aber so richtig. Doch auch hier habe ich komplett falsch gelegen. Mein lieber Urologe, der mich die ganze Zeit wunderbar begleitete, nahm mir die Sorgen und die Angst. Genau wie meine Mutter, sie meinte noch (ich weiß, sie sieht mir jetzt bestimmt von oben zu): Es gibt so viel mehr, selbst nur gemeinsam daliegen kann so schön sein, einfach nur den anderen Menschen spüren, nicht allein sein, das ist es. Natürlich habe ich das auch immer vorher gesagt, aber eben zu anderen. Das Leben ist so vielschichtig, es ist schön, es ist immer voller Überraschungen. Manchmal sind es kleine Gesten, kleine Taten, die man selbst gerade nicht auf dem eigenen Schirm hatte und somit manche Dinge so richtig groß werden lassen. Ich/Wir lernten viele neue Menschen kennen, z. B die liebe Beraterin vom Integrationsfachdienst, erst von Brandenburg, die dafür sorgte, dass wir Unterstützung bekommen bzw. sich einsetzte, dass auch eine super Beraterin aus Berlin vorbeischaute, sich alles ansah und dann die richtigen Schritte einleitete, hier ein ganz großes Danke.

Dann die lieben Menschen in „Lobetal“, wo ich als Assistent in der Suchtberatung arbeiten durfte. Was für großartige Menschen! Hier lernte ich zu sehen, die wichtigen Dinge zu erkennen, zu begreifen, worauf es doch so oft im Leben ankommt und dass man wirklich hin und wieder ruhig mal etwas demütig sein sollte, auch DANKE sagen zu dem, was man hat oder erleben darf. Die drei Freunde von der Bergsteigergruppe haben mir gezeigt, wo ich hinsehen muss. Vielleicht war es ihnen nicht bewusst, doch sie haben mir nach meinem schweren Jahr zuvor viel Kraft und Zuversicht gegeben. Und auch meine „andere“ Arbeit macht wieder richtig Spaß und Freude, genauso die Arbeit mit „meinen“ beiden Bauleitern Henry und Andreas brachten viele neue Erkenntnisse. Beide Menschen machten mir so viel Mut, sie wussten von der Erkrankung, und sie nahmen auch Rücksicht, wenn ich nicht so konnte bzw. mal einen Termin „versemmelt“ hatte. Lustig ist aber, dass sich beide Herren überhaupt nicht kennen. Genauso das Wandern und der Besuch beim Pressefest waren so schöne Erlebnisse (dazu gab es auch einen Blog).

Es gibt noch so viel mehr zu schreiben, und eigentlich möchte ich am liebsten jedem einzelnen Menschen danken, und ganz bestimmt habe ich jemanden vergessen, doch bitte tragt es mir nicht nach. Mit allen Menschen, mit denen ich dieses Jahr erleben durfte, mit allen, mit den ich arbeiten durfte. Mit allen, die mich mitgenommen haben zu was auch immer: DANKE, dass es Euch alle gibt!

Im Adventskranz brennt nun schon ein Licht. Es dauert nicht mehr lange, dann sind alle vier Kerzen an. Zeit, um innezuhalten, Zeit für gutes Essen, Zeit für Familie (ich bin so dankbar, dass ich OOOPPPPAAAA bin), Zeit für Erholung. Allen eine schöne Adventszeit, einen schönen Abschluss zum Jahresende und einen guten Start hoffentlich in Frieden!




Freitag, 21. November 2025

Gedanken-Brösel 346: Bald nun ist Weihn…

Keine Angst, es geht nicht wieder ums Weinen, dann wäre es ja auch in meiner Müdigkeit falsch geschrieben. Es geht um Weihnachten - Vorfreude und dieser ganze „Kram“. Man(n) und Frau mögen es kaum glauben, in „bummelig“ 5 Wochen ist es soweit. Das Fest der Feste, Familien kommen zusammen, Kinderaugen leuchten hell. Und die Milka Werbung hört endlich auf, der Coca-Cola Truck ist dann Gott sei Dank endlich auch durchgefahren. Ich will niemandem das Fest versauen, keine Angst, ich meckere jetzt auch nicht über den ganzen Konsumwahn oder mahne dazu, an die Menschen zu denken, die nix haben, die quasi im Strassendreck leben und das „Stadtbild“ leicht stören.

Ich freue mich auf eine schöne ruhige Zeit, auf gutes Essen, auf Treffen mit Freunden in der Vorweihnachtszeit und auf das Weihnachtssingen bei den „Waldis“. Ich freue mich auf meine Kinder, und seit diesem Jahr kann ich sagen „Kinder“, was lange nicht der Fall war (Schuld hin, Schuld her, bitte einfach nach vorne schauen). Und ich freue mich auf das Enkelkind, die kleine Herzverzauberin. Obwohl ich bestimmt niemanden direkt zum Fest sehen werde, aber in der Zeit davor. Und ich freue mich besonders auf das Verschenken, vielleicht „Tonies“ oder wie die Dinger heißen, standen auf dem Wunschzettel, so hörte ich. Doch bevor die Adventszeit losgeht, darf ich quasi als Opi oder wie sie sagt „Ooopppaa“ mit zum Laternen-Umzug.

Ich sage nur, was für ein Jahr (darüber kommt noch ein kleiner Blog). Doch bei all der Freude, so hoffe ich am meisten, dass es friedlich bleibt, wir Frieden haben werden, eben nicht kriegstüchtig werden müssen. Dass die Sorge um das Überleben weggeht, Angst und Kummer und Leid zerplatzen wie Seifenblasen. Und dass es nicht nur zur Weihnachtszeit friedlich ist und wir alle uns einfach nur respektieren.

Kommt alle schön in die Vorweihnachtszeit!




Dienstag, 18. November 2025

Gedanken-Brösel 345: Wein(en)…!!!

Heute bin ich mit dem falschen „Wein“ aufgestanden. Klingt erstmal lustig, ist aber eigentlich traurig, da wir zu viel trinken. Und leider ist es oft so, wenn wir keinen Alkohol möchten, müssen wir das begründen. Die einzige Droge, wo ich mich rechtfertigen muss, wenn ich sie nicht will. Alles nur, weil der „Suff“ gesellschaftsfähig ist, quasi zum guten Ton gehört. 

Doch darum geht es mir heute nicht. Weinen, da wird man(n) ja auch hin und wieder belächelt. Wir sollen alle stark sein, „harte Hunde“ quasi, doch was ist eigentlich ein harter Hund? Ist es der, der schon steif ist, also tot? Na vielen Dank, damit möchte man lieber nicht verglichen werden. Dabei ist es wirklich nicht schlimm, wenn man weint. Man ist dann weder schwach noch ein „Mädchen“, auch so ein Spruch, den man nicht braucht. Wir weinen natürlich oft, wenn wir traurig sind, etwas total Beschissenes passiert ist. Wie der Verlust eines lieben Menschen, Trennung, die so schmerzen kann, dass man keine Luft mehr bekommt. Oder ein verlorenes Spiel usw. 

Oft können wir auch vor Glück weinen, also Glückstränen. Was habe ich geheult, als meine Tochter geboren wurde, auch bei meinem Sohn viele Jahre davor waren die Augen nicht wirklich trocken. Dieses Jahr, als ich meine Enkeltochter kennenlernen durfte, da lief das Wasser auf dem Weg nach Hause wie ein fröhlicher Bach. Ich konnte meine Glücksgefühle kaum fassen, zumal es eine Vorgeschichte gab, ich nicht mehr damit gerechnet hatte und auch selbst wenig dafür getan hatte. 

Also ruhig mal weinen, und es tut auch oft gut, das ist ein wenig wie Großreinemachen. Der ganze Schmutz kommt dabei raus, die doofen und scheiß Gedanken werden rausgespült, es ist Platz für schöne Geistesgüter und Gefühle. Auch wenn man einen scheiß Tag hat oder mal Angst vor Aussagen und Ergebnissen hat, ruhig mal weinen, ruhig mal Gefühle zeigen. Denn wie sollen sonst andere Menschen erkennen, wie es uns geht? Alles in sich reinfressen macht nur schlechte Laune, und man bekommt ein Magengeschwür, das ist auch so sinnvoll wie Kacke am Schuh. Ich für mich kann sagen: Ich weine, oft heule ich sogar richtig doll, meistens geht es mir dann danach etwas besser, dann ist alles erstmal raus. Der Kloß im Hals wird weniger, der Knoten im Magen löst sich. Geht nicht sofort, aber es stellt sich oft Zuversicht ein. Und man kann dann mit vielen Dingen besser umgehen, ob es nun scheiß Nachrichten sind oder wenn es ordentlich „Feenstaub“ gab. 

Deshalb meine ich, Gefühle zu zeigen ist keine Art von Schwäche, sondern Stärke. Es bedarf schon etwas Mut in unserer Gesellschaft, wenn man zeigt, wie es Einem selbst wirklich geht. Darum auch hier der alte Satz: Macht Armdrücken (nehmt euch in die Arme)!





Donnerstag, 13. November 2025

Gedanken-Brösel 344 - Eigentlich möchte man da...

Eigentlich möchte man da nicht drüber reden bzw. versuchen wir es oft zu verdrängen oder zu ignorieren. Der Tod, das Sterben und die eigene Vergänglichkeit. Dazu fällt mir ein Text ein: „Manchmal stelle ich mir vor, ich bin ganz alt, so 97 Jahre oder mehr und liege in meinem Bett, und es geht mit mir zu Ende, nicht aus Krankheit, nein einfach, weil es so ist. Also ich liege da, die Kinder, Enkel und Urenkel sind da und das eine Kind sagt zur Mutter, wenn Opa jetzt gleich tot ist, kann ich dann Play-Station spielen, die Mutter ist entsetzt, doch ich grinse, hole das Kind ran und sage okay, Opa beeilt sich.“ Das wäre doch super, wenn es so laufen könnte. Natürlich will keiner sterben, jedenfalls die meisten Menschen nicht, und gleich gar nicht wenn man blöde krank wird wenn z. B. fucking „Brunhilde“ kommt, also der Krebs. 

Ja klar, sind wir traurig, wenn ein geliebter Mensch stirbt, dabei ist es egal, ob es plötzlich oder ob es absehbar war. Ich weiß, wovon ich hier schreibe, vor ziemlich genau einem Jahr starb meine Mutter, und eigentlich waren wir an diesem Tag zum Pfannkuchen essen verabredet. Doch dazu sollte es nicht kommen. Darum haben wir es als Familie dieses Jahr gemacht und ihrer gedacht. Fand ich irgendwie total schön, als mein Vater dieses nach dem Friedhofsbesuch vorschlug, da saßen wir zu Dritt und konnten sogar etwas an diesem traurigen Tag lachen. Vielleicht ist es wirklich gut, der Trauer mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu begegnen. Denn ist es nicht auch so, dass wir der Toten gedenken, dabei oft die Lebenden vergessen? Dabei haben wir doch nur das eine Leben, da gibt es keine Wiederholung jedenfalls nicht so dass wir es genau wüssten. 

Warum also benehmen wir uns oft wie so richtige „Kackbratzen“, beschimpfen uns, meckern über Nichtigkeiten rum. Rennen dem blöden Geld hinterher, machen das Klima für unseren Wohlstand kaputt, vergessen dann, wenn es "im Arsch" ist das Klima, dann gibt es auch keinen Wohlstand mehr. Weshalb sind wir oft so richtig „scheiße“ drauf??? Wenn dann jemand stirbt, kommt das große Gejammer, ach hätte ich doch bloß öfter angerufen oder wäre hingegangen. Oder so ein Mist, hätte ich bloß gehört und wäre bewusster mit der Umwelt umgegangen, verdammt, nun ist mein Haus überschwemmt. Nun soll aber bitte niemand sagen: „Was kann ich alleine schon anrichten, sollen die da oben erstmal machen.“

Nee, so geht das nicht, wenn jeder Einzelne etwas macht, ist das echt viel (natürlich weiß ich, dass es viele Menschen machen), und auf die da oben zeigen, ist zu einfach, sonst wollen wir ja auch, dass sie uns in Ruhe lassen. Also bei all der Trauer und all dem Ärger und Frust, sind wir doch lieber etwas netter zu uns, helfen uns. Machen Armdrücken also in den Arm nehmen und drücken (schrieb ich schon oft). Dann ist es vielleicht wirklich nicht so schlimm, wenn der Tag kommt, wo wir gehen müssen, vielleicht dann mit einem Lächeln und man kann sagen: "War doch echt schön hier, dieses Leben hat sich gelohnt."



Freitag, 7. November 2025

Gedanken-Brösel 343: Eigentlich bedarf es nicht viel…

Eigentlich bedarf es wirklich nicht viel für Glück, für schöne Augenblicke, für eine gute Zeit. Ein gutes Frühstück zum Beispiel, wie ich es mit einer guten Freundin fast jeden Donnerstag sozusagen zelebriere. Frische Brötchen, etwas Salat, guter Kaffee (ganz wichtig), etwas Wurst. Dabei sind die Lebensmittel nur das Sahnehäubchen. Es geht um den Austausch, um gemeinsame Zeit. Nichts ist wertvoller als Zeit mit den Lieben, den Freunden, zu verbringen, quasi mit seinen Herzmenschen, ich habe da so eine kleine Handvoll.

Doch wie oft verfallen wir in diesen Wahnsinn, regen uns über Dinge auf oder lassen uns instrumentalisieren. Hören auf unsinnige Debatten wie die vom Stadtbild oder über zu viel Migration. All diese Diskussionen sind Unfug, bringen uns nicht weiter. Das gab es alles schon einmal. So zum Beispiel die Finanzkrise Ende der 20-er Jahre im letzten Jahrhundert. Und anstatt die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, hörte man auf Menschen, die meinten, die Juden wären daran schuld. Es folgten Faschismus, Krieg und Zerstörung.

Einige Jahrzehnte später: Wieder Finanzkrise, Banken werden mit Steuergeld saniert. Anstatt den ganzen Kram an die Wand zu fahren, helfen wir den Verursachern mit unserm Steuergeld. Und statt sie etwas Demut üben, bedienen sie sich weiter. Cum-Ex und Cum-Cum lassen grüßen. Nun ist kein Geld für Schulen und Pflege sowie Infrastruktur da. Wieder werden Schuldige gesucht, die natürlich damit nichts zu tun haben. Diesmal sind es die Migranten (Juden gibt es ja nicht genug, damit man ihnen wieder die Schuld geben könnte), weil sie ihre Heimat verlassen haben und vor Not und Elend fliehen. Anstatt ihnen eine Chance zu geben und sagt: Okay, Du hast ein Jahr Zeit, Dich mit einzubringen, gehe arbeiten, lerne unsere Sprache usw. Wer dann nicht will oder sich hier einen „schlanken Fuß“ macht, muss dann ohne Wenn und Aber gehen. Aber nein, man steckt sie in Heime, sie dürfen nicht arbeiten, solange das Asyl-Verfahren läuft.

Wir schaffen uns nur neue Probleme. Hören wieder auf die Populisten, die meist sehr betucht sind, von sich ablenken und wieder Steigbügel-Halter für Nazis sind. Es wird nicht mehr lange dauern und die CDU macht das, was damals die Zentrumspartei gemacht hat. Damals war es die NSDAP, heute die AfD.

Dabei wäre alles doch so einfach! Habt eine gute Zeit! Und hört nicht auf diejenigen Leute, welche uns weismachen wollen, wer Schuld hat. Es waren immer Finanzmärkte und Gier, die uns in Elend getrieben haben. Gut zueinander zu sein ist keine Schwäche. Und wie gesagt, es bedarf nicht viel, um glücklich zu sein.






Dienstag, 21. Oktober 2025

Gedanken-Brösel 342: Ja zum Leben, ja zum Unterschied...

Man könnte auch sagen, ja zur Vielfalt. Wenn ich es mal so richtig betrachte, und das ist meine Meinung: Es ist schon schön, unser Leben hier in diesem Land. Wir haben es da mal nicht so schlecht erwischt, und es ist auch unser aller Verdienst tagtäglich. Also im Großen und Ganzen, natürlich gibt es auch immer ein paar „Kackbratzen“, die einem den Tag schwermachen. 

Und es gibt Fritze, unser aller Kanzler, ich glaube wirklich, im Sauerland ist irgendetwas mit dem Wasser nicht okay. Am Anfang dachte ich noch: Gut, ich habe ihn nicht gewählt, aber vielleicht bringt er ja wirklich Schwung ins Land, nachdem man beinahe bei „Ole Scholi“ fast eingeschlafen ist. Aber mal wieder geirrt... und anstatt alle Leute zu vereinen, ist er mal lieber hübsch am Spalten. Erst das Geschimpfe über das Bürgergeld, nur damit „WurstMarkus“ auch was hat und sein Kettenhund Linnemann ordentlich bellen darf. Doch nun haben sie gemerkt, oh, so viel ist gar nicht einzusparen, obwohl wir von vielen Milliarden ausgegangen sind. Oh Schreck, man hat ausgerechnet, es sind wohl nicht mehr als 100 Millionen. Nun hat man ihnen gleich noch ausgerechnet, wenn ihr gegen Steuerhinterziehungen vorgeht und für Steuergerechtigkeit sorgen würdet, dann könnten wir bis zu 100 Milliarden einnehmen. Dann wäre sogar das Steuerloch von 35 Milliarden weg. Aber nö, das machen wir nicht, das wäre zu einfach, und dann gäbe es auch nix mehr zu meckern, man könnte nicht mehr gegeneinander aufhetzen. 

Also muss eine neue Sau durch das Dorf getrieben werden. Jetzt haben wir zu viele Ausländer bzw. Migranten im Stadtbild, was soll das??? Das Leben ist doch schön und es macht mehr Spaß und Freude, wenn wir uns im Kleinen wie im Großen vertragen. Für einander einstehen, uns gegenseitig helfen. Natürlich gibt es Schmarotzer, die sich nur in die Hängematte legen wollen, gegen die muss man auch vorgehen. Und ja, es gibt auch Migranten, die sich "scheiße" benehmen, gegen solche Leute muss man auch was machen. Da ist man auch nicht ausländerfeindlich oder ein Nazi, wenn man sagt, das ist einfach Mist und was Du hier so machst, das hat Konsequenzen. 

Doch lassen wir uns nicht aufhetzen gegeneinander oder ausspielen, damit wir nicht übersehen, welchen Mist die da oben wieder machen, damit wir nicht merken sollen, dass sie wirklich keinen Plan haben bzw. von gestern sind und alten Zeiten nachtrauern. Lasst uns einfach das Leben hier genießen und schön finden und immer daran denken, wir haben es UNS VERDIENT.





Sonntag, 12. Oktober 2025

Gedanken-Brösel 341: Herbst der Reformen

Das soll er also sein, der große Wurf, der unser Land voranbringt. Der die Rezession stoppt, der die Wirtschaft ankurbelt. Die Abschaffung des Bürgergeldes, damit sind alle Probleme gelöst. Na, dann, das war doch ganz einfach, liebe Bundesregierung, hättet Ihr doch gleich draufkommen können... Oder ist es mal wieder nur Symbolpolitik, damit sich „InstagramWurstMarkus“ aus Bayern auch wohl fühlt? Und man mal wieder jemanden hat, auf den man mit dem Finger zeigen kann: „Da sind die Faulen, die sich ein schönes Leben von dem vielen Bürgergeld machen, die sich lecker abgepackte Wurst kaufen und das tolle Sterni Bier trinken, diese Leute kosten uns ja Milliarden...!" Mir wird schlecht, wenn ich sehe, wie der Sozialstaat (wenn es denn je einen gab) abgeschafft wird, wenn der soziale Frieden in diesem Land kaputt gemacht wird. Und wenn Menschen, die sich gerade eine Diäten-Erhöhung gegönnt haben, über andere herziehen. Dabei legen sie doch so ein richtiges Parasiten-Leben hin, immer wenn etwas teurer wird, gönnen sie sich eine Erhöhung. Und sie kommen mit merkwürdigen Aussagen um die Ecke, so der liebe Fritze erst neulich: „Wir müssen schon die Leute fragen, die nur 540 € verdienen, warum sie nicht 2000 € verdienen wollen!" Was soll das denn??? 

Ich frage mich wirklich, warum nehmen wir uns denn immer die USA so zum Vorbild, wo alles endsolidarisiert ist, wo schon eine staatliche Krankenversicherung als Kommunismus gilt, wo es keine Altersversorgung gibt usw.? Wieso bekommen wir keine wirklichen Reformen, eine die diesen Namen auch verdienen, hin? Gerechtes Steuersystem, endlich mal eine echte Gesundheitsreform, wo rauskommt, dass alle Menschen, wirklich alle Leute, in die Gesundheits- und Rentenkassen einzahlen, und zwar tatsächlich nach dem Einkommen und ohne Obergrenze für Besserverdienende, nein, bitte alle 10-20% dann reicht das auch für alle. 

Gilt auch für die Erbschaftssteuer, unbedingt vernünftige Reformen, wo nicht die kleinen bis mittleren Erbschaften belastet werden und die fetten Erbschaften überhaupt nicht. Aber wir beschäftigen uns ja lieber damit, ob es Veggie-Schnitzel heißen darf oder nicht wegen der Verwechslungsgefahr! WurstMarkus aus Bayern freut sich: „Nur wo Wurst drin ist, darf auch Wurst drauf stehen“, doch was ist mit Scheuer-Milch, Dino-Nuggets und alkoholfreiem Gin, das wäre doch wohl eher zum Verwechseln. Bitte, bitte, liebe Regierung macht doch mal einen großen Wurf, traut Euch doch einfach mal, etwas für alle Menschen zu machen, auch mal ruhig über die Kindergrundsicherung nachdenken usw. Ansonsten wird es bestimmt bald dunkel bzw. braunblau...









Mittwoch, 17. September 2025

Gedanken-Brösel 340: Das erste Mal…

Es gibt bestimmt viele Dinge, über die man schreiben könnte oder vielleicht sogar müsste. Was die ganzen „Knalltüten“ so für einen Mist bauen aus meiner Sicht, z. B. der orangene Herrscher aus den USA, Benni vom Roten Meer, Fritze, Jens und Julia K. aus Berlin. Dazu kommt noch ein anderer Blog.

Denn es gibt so viel Schönes auf der Welt, oft ist es ganz einfach, ein Lächeln ins Gesicht und ins Herz gezaubert zu bekommen. Mein erstes Mal, nee nicht das, was man vielleicht gerade denkt. Es ist die erste Begegnung mit einem kleinen Mädchen, meiner Enkeltochter. Sie ist mittlerweile 7 Jahre alt. Zur Vorgeschichte gehört, ich hatte keinen Kontakt zu meinem Sohn. Nicht schön, nicht gut, aber passiert. Wir brachten den Mut auf, uns wieder zu treffen, wieder Kontakt zu haben.

Nun traf ich sie, eine Zauberin auf Turnschuhen und mit kleinen Zöpfen. Erst noch etwas schüchtern, doch nach der ersten Apfelschorle hatte sie mich um den Finger gewickelt. Mit einem Lächeln, dass alles andere unwichtig werden ließ. Mit einer so liebevollen Leichtigkeit, die mir zeigte, was wirklich wichtig ist im Leben. Und als sie auch noch so ganz einfach vor Bekannten, die wir trafen, sagte: „Ja, ich bin die Enkeltochter“, da hätte ich schon niederknien können. Und die kleine Herz-Verzauberin sagte: „Du, ich wollte Dich unbedingt kennenlernen, und ich war ganz doll aufgeregt, doch jetzt ist alles gut, darf ich Opa zu Dir sagen?“

Ich konnte nur noch lächeln und meinte: „Du, ich war auch doll aufgeregt, konnte kaum richtig schlafen. Danke für dieses schöne Erlebnis!“ Genau darauf kommt es doch an im Leben, wenn es auch nicht immer gut läuft, es sogenannte „Nackenschläge“ gibt, man das Gefühl hat, mal wieder so richtig in den A… gef… zu sein. Nein, es ist nicht so, es gibt so viel Schönes. Oft reichen eben diese kleinen Zauberinnen oder Zauberer auf Turnschuhen. Wir sollten uns da ruhig mal hinterfragen, wo war jetzt mein Fehler, warum klappt das nicht immer so?

Ich für meinen Teil bin gerade SAUGLÜCKLICH, quasi OPABRÖSEL!




Sonntag, 7. September 2025

Gedanken-Brösel 339: Einfach mal weg...

Nun war ich mal wieder da, wo ich vor 5 Jahren schon einmal war. Gleich eine Sache vorneweg: Es war super! Aber nun vorne. Dieses Jahr sollte es wieder sein: Pressefest bzw. Volksstimme-Fest in Wien -Wiens schönstes Volksfest. Es ist ein Fest mit wirklich guter Laune, überwiegend vergnügten Menschen, und es ist "Links". Nun war ich schon ein paar Mal dort, doch dieses Jahr war es etwas Besonderes. Es war sozusagen das Fest nach „Brunhilde“. Im letzten Jahr hatte ich noch mit mir gekämpft, ob ich hinfliege, da hatte ich es noch nicht akzeptiert, dass ich all meine Kraft gegen „Brunhilde“ brauchen werde. Kopf schlug Herz, und ich ging in den Kampf. 

 

Doch dieses Jahr war ich wieder am Start, zwar immer noch etwas geschwächt, sodass langes Feiern am Stand und Alkohol im Großen und Ganzen ausfielen. Es war auch so rührend, wie meine lieben Freunde und Kampfgenossen Obacht hatten und sie mir immer wieder Pausen einräumten. Danke! Nach dem Fest ging es in die Berge zu Familie Gaugl in ihren Gasthof. Eine herzliche Begrüßung von Anni (Frau Wirtin), die von dem Drama mit „Brunhilde“ wusste und mich gleich erstmal in den Arm nahm und sagte „Mike, schön, dass Du da bist! Gesundheit ist das Wichtigste, und magst Du erstmal einen Schnaps?“ Einfach nur herrlich. Ich bekam dasselbe Zimmer wie vor fünf Jahren. Es ist so schön da in der Steiermark, eine Ruhe, gute Luft und das Essen, was uns Anni jeden Tag zauberte, waren einfach nur unglaublich köstlich. Und für die Bio-Freunde unter uns, da gibt es echtes Bio. Sie sorgte auch dafür, dass ich immer etwas mehr bekam. Danke, danke, danke, liebe Familie Gaugl. 

 

Das Wandern war auch sehr sehr sehr gut, wenn auch die Beine nun etwas schmerzen. Doch die Wanderungen vom Hochwechsel und dann zur Kaltwiese oder auch in Wenigzell, alles war ganz herrlich. Abends saßen wir gemütlich bei Wein und diskutierten leicht mit Michi, unserem Professor aus Wien. Oder Maja, Ines, Simone, Roland und ich spielten "Mensch ärgere Dich nicht" mit rückwärts rauswerfen. Oder wir saßen einfach nur gemütlich beisammen, tranken etwas Enzian mit der Frau Wirtin oder ihren Gin-Eierlikör. 

 

Vor einem Jahr hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich ein Jahr später so viel wandern kann. Auch hier möchte ich mich nochmal bei Euch allen bedanken, dass ihr mich mitgenommen habt, dass es eine so schöne Zeit mit Euch war, Ihr auch hier Obacht gegeben habt, dass ich meine extra Portion Pause bekam, es auch kein „Murren“ gab, wenn ich mich immer früher auf das Zimmer zurückziehen wollte. Auch die wunderbaren schönen Einzelgespräche mit jedem von Euch waren ganz herrlich. Es war quasi eine Therapie für die Sinne und Beine. Danke und gerne nächstes Jahr wieder.

Brösel





Montag, 4. August 2025

Gedanken-Brösel 338: Der eigene Anteil…

Ja, es gibt viel und bisweilen sogar sehr viel zu „meckern“, sich zu beschweren.  Ich mach das ja auch in meinen Blogs oft. Es gibt keine Termine beim Amt und beim Arzt, und wenn man mal einen Termin bekommt, sitzt man ewig. Überall liegt Müll auf den Straßen, die Züge sind oft schmutzig, die Bahn fällt mal wieder aus. Und dieser Stau jeden Morgen, jetzt auch noch immer Regenwetter, die Politiker sind (fast) alle korrupt, Autohändler und Versicherungsvertreter sind alle Verbrecher, alles wird teurer. Also recht viel bla bla bla.

Doch was könnte eigentlich jeder mal selbst machen? Den Müll wirft ja nicht der „liebe Gott“ auf die Straße, wie wäre es denn mal damit, einfach zur BSR zu fahren anstatt das Sofa etc. einfach auf dem Parkplatz zu verklappen, und nein, es sind nicht die Ausländer schuld, jedenfalls nicht alleine. Warum sind eigentlich die Straßen immer voll? Wie wäre es den mal damit, kleine Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erledigen oder Fahrgemeinschaften zu bilden? Benzin und Diesel schein ja noch nicht teuer genug zu sein. Man könnte auch den „Öffi“ nutzen, ja, der ist unpünktlich usw., doch es würde sich erst was ändern, wenn sehr viele damit fahren würden, dann wäre die Diskussion zum Deutschlandticket vom Tisch. Auch wäre es bestimmt okay, seine Kippe in den Ascher zu werfen anstatt auf die Straße oder den Bahnsteig. Und muss man wirklich wegen jeder Kleinigkeit zur Notaufnahme?

Was ich sagen will bei all dem Ärger, der berechtigten Kritik an „denen da oben“: Jeder kann selbst was machen, jeder sollte seinen Beitrag leisten. Denn das ganze Ding hier nennt sich Gesellschaft, nicht Egoistenschaft oder Mirdochegalschaft. Nur zusammen können wir was ändern, manchmal sind es die kleinen Dinge, die großes verändern. Weniger meckern, einfach mehr machen, sich auch gegenseitig helfen, sich unterstützen, oft ist ein Lächeln, ein DANKE, mehr wert als Geld. Den Kopf ruhig mal vom Handy nehmen und bewusst in die eigene Umgebung schauen. Stehen wir doch zusammen und nicht gegeneinander, wir müssen uns nicht ausspielen lassen.

Brösel




Samstag, 2. August 2025

Gedanken-Brösel 337: Manno, manno, manno…

Ich habe lange nicht geschrieben, dabei gibt es ja genug, wozu man seine Meinung sagen oder schreiben könnte. Sonst ist man bei der schweigenden Masse, die alles erstmal hinnimmt und im Privaten meckert, oder was auch schlimm ist, sagt: „Na, so schlimm wird es nicht oder da wird schon was dran sein, warum das so oder so ist!“ Man kann auch schnell als „Meckerkopf“ abgestempelt werden. Doch deshalb schweigen...?

Ja, es regnet und es ist kein Sommer, wie man ihn sich vorgestellt hat! Und nun höre ich sie schon wieder mit Sätzen wie: „Wo ist denn der Klimawandel, von wegen Erderwärmung, ich brauche eher einen Glühwein.“ Dabei brennt es in anderen Gegenden, die nicht wirklich weit weg sind, es wurden erstmals in Europa Temperaturen von 50 Grad gemessen. Es wird bestimmt alles noch schlimmer kommen, wenn nicht schnell gegengesteuert wird, und dafür sollten unsere Regierungen da sein und nicht für Lobby-Arbeit.

Wo wir gleich bei dem nächsten Thema wären, bei unserer Wirtschaftsministerin. Erst rennt sie durch die Gegend, schimpft auf Windkrafträder und würde sie gern abschaffen (wie Alice …), dafür lecker Atomkraftwerke bauen, die eh sauteuer sind, nur mit Staatshilfe überleben und schönen strahlenden Müll hinterlassen. Aber was will man erwarten, sie hat eben vorher bei E.ON gearbeitet. Nun rennt sie auch noch durch die Gegend und will das Renteneintrittsalter erhöhen, das sagt jemand, der nach nur einem Jahr Bundestagszugehörigkeit schon Pensionsanspruch hat, für den sie nicht einmal was einzahlt in die Rentenkasse. Da meine ich, liebe Abgeordnete, zahlt endlich ein und arbeitet erstmal ein paar Jahre bzw. macht Euren Job gut, geht mit gutem Beispiel voran und bedient Euch nicht nur, es tut auch nicht not, sich ständig die Bezüge zu erhöhen.

Die nächste „Pfeife“, die ins gleiche Horn bläst, ist der Jens. Als Gesundheitsminister damals hatte er einen Masken Deal gemacht, der uns Milliarden kostete, aber dafür hatte er ja seine ganzen Lobby-Freunde gut versorgt und konnte sich dann in Berlin eine schöne Immobilie gönnen. Er war damals auch dafür, dass die Masken mit schlechter Qualität an Migranten und Sozialhilfe-Empfänger ausgegeben werden sollten, ganz im Sinne des christlichen Glaubens, wofür ja seine CDU bekannt ist. Auch redete er davon, dass es in den Innenstädten extrem teuer ist, eine Wohnung zu mieten, er meinte: „Das können sich nur noch Reiche und Bürgergeld-Empfänger“ leisten, weil diese Leute ja die Miete vom Amt bekommen. Was wirklich nicht stimmt, es gibt eine Höchst-Grenze, und diese liegt nicht bei 20 € kalt, auch darf man nicht allzu viele Quadratmeter bewohnen. Ist die Wohnung zu groß, muss man ausziehen, es sei denn, man zahlt selber die Differenz - was die meisten Bürgergeld-Empfänger nicht können, auch darum ist es am Rand der Stadt so teuer.

Darum verstehe ich auch nicht, warum immer wieder an Bildung gespart wird, bei dem Beispiel dieser Beiden sieht man doch klar, dass gute Bildung wirklich helfen könnte, und dann würden sie vielleicht aufhören, die Gesellschaft zu spalten. Auch so ein trauriges Kapitel ist unsere Pflege, es ist so teuer, Menschen zu pflegen, für viele Leute ist das bestimmt nicht mehr zu bezahlen. Doch es auf die hohen Lohnkosten zu schieben, ist eine „Sauerei“. Die Menschen, welche in der Pflege arbeiten, leisten Schwerstarbeit, sie arbeiten mit Frauen und Männern, die jahrelang gearbeitet haben, viel für das Land getan haben, und diese sollten alle auch eine gute menschenwürdige Pflege bekommen und nicht bloß abgeschoben werden. Der Fehler ist doch eher, dass Pflegeeinrichtungen Gewinn abwerfen sollen, dass Pflege privatisiert wurde. Ich finde, es gehört in die Hand des Staates, dieser hat sich vernünftig um seine Bürger zu kümmern. Pflege – Gesundheit - Bildung sollten nicht gewinnorientiert arbeiten müssen. Das gehört zur Daseinsvorsorge eines Staates.

Aber Hauptsache, es gibt das Sondervermögen „Rüstungskonzerne glücklich machen“ oder „Bundeswehr“, wie es richtig heißt. Wozu eigentlich? Mehr Waffen und Soldaten brachten noch nie Frieden. Geld für Gesundheit und Bildung, gerne auch für Kinder, das wäre der richtige Weg. Macht doch mal echte Reformen und nicht bloß profilierendes bla bla bla. Und seht mal ins Geschichtsbuch: Vor hundert Jahren war es ähnlich, und dann und wurde es ganz dunkel.

Brösel




Dienstag, 3. Juni 2025

Gedanken-Brösel 336: Was ist bloß los?

Überall wird gehetzt, es wird aufeinander losgegangen, meistens nur verbal, doch bedauerlicherweise zunehmend auch physisch. Leider kommt es oft von ganz oben und immer mit merkwürdigen Begründungen. Gerne werden Flüchtlinge genommen als Schuldige dafür, dass wir wir zu wenige Wohnungen haben, dass unsere Schulen nicht saniert werden, weil man ja das Geld für Asylanten braucht. Die Krankenkassenbeiträge steigen, weil wir die Ukraine unterstützen.

Was soll der Unfug? Krankenkassenbeiträge steigen, weil schlecht gewirtschaftet wird, es zu viele Kassen gibt und eben leider nicht nur eine Kasse, wo alle Menschen einzahlen (siehe Schweden bzw. die skandinavischen Länder). Das gilt im Übrigen auch für die Rentenkassen, hier nehmen zu viele Leute etwas raus, ohne überhaupt jemals was eingezahlt zu haben, und dann bekommen sie auch noch mehr als die Einzahler. Da müsste sich schnell was ändern (gerne mal nach Österreich schauen).

Es wird aber auch zunehmend gegen Homosexuelle sowie Transmenschen gehetzt, immer schön verdeckt unter dem Deckmantel des Kinderschutzes. Dabei muss man wohl sagen, dass der größte Missbrauch an Kindern oft von den Kirchen kam. Wo war eigentlich da der Aufschrei, warum wurde zum Beispiel dann nicht gefordert, dass sie aus den Schulen verschwinden? Wieso konnten Täter. von denen man es wusste, weiter mit der Betreuung von Kindern arbeiten?

Ich sage es mal so, der Fisch stinkt immer vom Kopf her. Auch diese ganzen „Nationalen und Völkischen“ (also Nazis) hetzen gegen alles, was nicht nach ihrer Vorstellung ist und nehmen den Kinderschutz als Vorwand. Dabei waren es doch (Achtung: Geschichte) die Volksgenossen, welche Kinder ins KZ gesteckt und vergast haben, weil sie jüdisch waren, Behinderungen hatten etc.

Meine Oma sagte immer: Zu viel Fernsehen macht dumm! Ich füge mal noch hinzu: Zuviel Internet macht blöd. Hört auf, auf die Hetze zu hören! Seien wir lieber so wie die Kinder, denn Kindern ist es egal ob du reich oder arm bist, ihnen ist es egal welche Hautfarbe man hat, wichtig ist, spielt der Eine oder die Andere mit mir, und sind sie nett zu mir? Ganz einfach, Kinder berechnen nicht, was sie tun, sagte schon Grönemeyer. Es gibt nur eine Rasse und diese heißt MENSCH. Lassen wir uns doch nicht immer wieder gegeneinander aufhetzen, nur damit eine Handvoll Machtgeiler an der Macht bleibt oder an die Macht kommt. Stehen wir doch zueinander anstatt gegeneinander. Das herrschende Kapital bringt uns immer nur Kriege und Umweltkatastrophen. Hört auf, Euch gegenseitig zu hassen!




Mittwoch, 16. April 2025

Gedanken-Brösel 335: Na schönen guten Tag auch...

Eigentlich wollte ich überhaupt nicht mehr zur Politik schreiben bzw. meine Meinung dazu äußern, weil ich vielleicht keine Ahnung habe und ich es auch blöd finde, wenn jemand in meinen Beruf reinredet und ihn mir erklärt. Doch unsere „Oberindianer“ sind ja auch ungelernt bzw. Hilfsarbeiter (kleiner Scherz, es ist natürlich nicht okay, alle ungelernten bzw. Hilfsarbeiter über „einen Kamm zu ziehen“).

Doch kaum ist der Koalitionsvertrag raus (ich habe ihn gelesen), da ist schon die AfD in den Umfragen stärkste Partei. A) Da frage ich mich natürlich, was sollen diese ständigen Umfragen? Bringt auch immer nur etwas Unfrieden. Und B) Warum wundert mich das nicht? Es war ja klar, eigentlich eine große Ankündigung im Fernsehen von vier komischen Gestalten, doch es war keine Comedy-Veranstaltung, es ging um unsere Zukunft! Da wurde zum Beispiel vom Mindestlohn gesprochen und wie gut es ist, dass dieser erhöht wird usw. Doch wenige Tage danach meinte „Meister Merz“: Nee, nee, so sicher ist das nicht, und kleine und mittlere Einkommen bzw. Betriebe zu entlasten (was auch angekündigt wurde): Nee, nee, da müssen wir mal schauen, ob wir diese steuerlich entlasten können, weil ja kein Geld da ist. Und auf den Vorschlag, die richtig Reichen oder sehr Vermögenden höher zu besteuern, da sagte er: Nee, nee, Steuererhöhungen sind nicht vorgesehen.

Auch steht da nichts von besserer Gesundheitsversorgung, besserer Bildung usw., nur wenn genug Geld vorhanden ist. Aber eine Mietpreisbremse, die gibt es, was aber auch ein Witz ist, und die Frage darf erlaubt sein: Warum dürfen Mieten überhaupt immer steigen? Bitte nicht mir erklären wegen den Kosten der Renovierung und Instandhaltung. Es wird ja nicht viel gemacht, und bei dem Wohnungsmarkt kann man alles vermieten, es geht nur um Gewinn.

Aber wir sollen kriegstüchtig werden oder bereit sein, unser Land zu verteidigen, auch die freie Welt muss verteidigt werden. Unsere Art zu leben ist in Gefahr, weil der „Russe“ kommt. Ich frage mich, warum soll ich ein Land verteidigen, das so wenig für seine Bürger macht? Warum soll das Leben für Großindustrie, große Vermögen etc. geopfert werden? Warum ist auf einmal genug Geld für Verteidigung da? Warum hat es eigentlich nie gereicht? Wir geben jedes Jahr über 61 Milliarden aus für unsere Verteidigung, und unsere Armee ist angeblich nicht einsatzbereit. Frankreich hat eine größere Armee, zahlt weniger und diese ist einsatzbereit. Sehr komisch, und wenn wir nichts haben, warum können wir dann so viel weggeben?

Ich sage ja, ich habe keine Ahnung. Aber wäre es nicht besser - wenn jetzt schon investiert wird - erstmal bei Bildung, Gesundheit bzw. öffentlicher Daseinsvorsorge anzufangen, Steuergerechtigkeit herzustellen, gerne auch mal das Geld aus Cum-Ex zurückzuholen (auch wenn sich Olaf an nichts erinnert), mehr wirklich für die Menschen zu tun, damit eben nicht Parteien wie die A… stark und stärker werden? Und wenn sie so geil auf Krieg sind da oben, Fritze hat doch einen Flugschein, soll er doch in den Kampfjet steigen, und Boris kann ja Panzer fahren, zeigt er doch gerne mal. Also viel Spaß; Kompanie Bundestagskoalition, ab in den Einsatz!




 

Mittwoch, 5. März 2025

Gedanken-Brösel 334: Zurück nach wahrscheinlich gelungener Trennung…

Ich glaube und hoffe, dass ich mich erfolgreich von „Brunhilde“ getrennt habe. Die Trennung wollte ich unbedingt, ich war ganz wild darauf, dass sie aus mir auszieht. Ich bin sogar zur Reha gefahren, obwohl ich nicht wollte. Doch es wurde mir nahegelegt, dass es gut für mich wäre, meinten die lieben Freunde und die Familie! Was soll ich sagen, es stimmte, sie alle hatten recht.

Also ging es los in die Märkische Schweiz nach Buckow. Allein die Gegend hilft ja schon, um zu genesen und Kraft zu tanken. Ich lernte, mich auf neue Dinge einzulassen wie z. B. Qi Gong - am Anfang von mir belächelt, doch spätestens nach der dritten Anwendung merkte ich, wie gut es mir tut. Auch Wassergymnastik ist eine wirklich gute Sache, und wer wie ich glaubte, im Wasser kann man nicht Schwitzen – Irrtum, das geht ganz gut.

Doch das Wichtigste war zu lernen, dass man sich auf sich einlassen muss. Man ist sich selbst der wichtigste Mensch, und nur wenn es einem selber relativ gut geht, kann man auch anderen Menschen Kraft und Hilfe geben. Auch die Frage nach dem „Warum?“, also warum habe ich Krebs oder ähnlich schlimmes. Vieles hängt wirklich mit unserem eigenen Lebenswandel zusammen. Zuviel sitzen (sitzen ist das neue Rauchen), wir bewegen uns zu wenig. Stress auf der Arbeit, dieses „immer erreichbar sein“ hilft nicht wirklich und ist eher schädlich.

Auch Stress in der Beziehung kann zu vielen Krankheiten führen, wenn man eben alles zum Beispiel in sich „reinfrisst“. Immer daran denken: Wir haben nur ein Leben, und unsere Zeit ist echt begrenzt. Deshalb sollten wir diese sinnvoll nutzen: Zum Treffen mit Freunden und wenn es nur zum „dusslig quatschen“ ist. Raus in die Natur gehen. Versuchen, die Sorgen und Ängste aus dem Kopf zu bekommen. Sich mehr bewegen, ausgewogen ernähren, wir müssen natürlich nicht alle gleich Veganer oder so werden, auch muss das kein Trend sein. Einfach nur etwas bewusster mit unserem „Kadaver“ umgehen. Der Körper wird es uns danken.

Ich selbst habe nach der Tortur mit Bestrahlung und Chemo sowie Hormontherapie bzw. chemische Kastration keinen Bock mehr, das noch einmal zu machen. Ich möchte Euch allen auch noch etwas auf den „Sack“ gehen. Ich habe Euch zu gerne und möchte noch viel mit Euch erleben. Auch Konzerte sollen noch viele folgen usw. Passt auch bitte auf Euch auf, und geht ruhig mal zur Vorsorge, damit wir wirklich alle noch viele Jahre haben.




Samstag, 8. Februar 2025

Gedanken-Brösel 333: Wahlen Teil drei

Nun sind es in der Tat nur noch wenige Tage, also quasi 2 Wochen, und dann ist Fritze am Ziel seiner Träume. Ich will mich jetzt auch nicht zu dem Blödsinn (aus meiner Sicht) äußern, den sie da im Bundestag letztens gemacht haben. Vielleicht kostet es die CDU ja die Kanzlerschaft, dann lernen sie vielleicht, dass man mit dem Feuer nicht spielt und dass es auch hilfreich sein kann, mal ins Geschichtsbuch zu schauen, getreu dem Satz: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Nein, darüber möchte ich nicht schreiben. Aus meiner Sicht sind der Wahlkampf oder die meisten Plakate mit ihren Botschaften zu negativ. Wenn ich mir das alles immer so durchlese, bin ich nach einer Weile froh, wenn ein Plakat von irgendeinem Zirkus kommt, wo darauf steht: Der Kasper kommt. Ansonsten nur negativ. 

Ist es wirklich so schlimm??? Oder fühlen wir es nur so, denn selbst wenn man sich die Zahlen und Statistiken ansieht, zum Beispiel über Straftaten, dann sehen wir, dass es viel weniger sind wie im Jahr 2006, ein Jahr, wo wir doch fast alle glücklich waren beim Sommermärchen. Sollten wir viel lieber nicht mal schauen, was alles so klappt bzw. was wir als selbstverständlich sehen? Also ich möchte nicht in Amerika leben und krank werden als ganz normaler Arbeiter. Oder auch in Japan, wo die meisten nur 14 Tage Urlaub haben. Ist es nicht eher so, dass wir fast alle eine Krankenversicherung haben und auch gut versorgt werden? Sicher, es ist schwerer geworden mit den Terminen beim Arzt, doch am Ende funktioniert es wohl. 

Auch haben die meisten Menschen ein Dach überm Kopf, leben in schönen und guten Wohnungen. Sicher, es ist schwerer geworden, eine neue bezahlbare Wohnung zu bekommen. Doch es hilft nichts, sich über Migration aufzuregen und den Migranten für alles die Schuld zu geben... Nein, da muss man schon mal seinen Hintern hochheben, auf die Straße gehen und für mehr Gerechtigkeit kämpfen. Da hilft es nicht, wenn man „Faschisten“ wählt, die helfen einem nicht. Da wird es nur noch schlimmer (Geschichtsbuch). Wir haben doch auch fast alle Freiheiten, die wir möchten. Jeder kann sagen, was er will, in Urlaub fahren geht auch recht gut, bei Wahlen haben wir auch die Möglichkeit, aus vielen Kandidaten zu wählen, sogar seinen Namen oder sein Geschlecht kann man einfach ohne Probleme wechseln. 

Also von welcher Freiheit, die bedroht ist, reden DIE DA? Sie sind es doch, die diese Dinge abschaffen wollen. Wo jeder bestimmen kann, wo und wie er leben will. Ich glaube auch nicht, dass Grenzzäune das Reisen einfacher machen. Natürlich bin ich auch dafür, dass es bessere Kontrollen gibt und nicht alle ins Land können. Doch wäre es nicht mal sinnvoll, darüber nachzudenken, warum Menschen ihre Heimat verlassen? Liegt es vielleicht auch daran, dass wir in der westlichen Welt dafür gesorgt haben, dass es in vielen Ländern echt Kacke ist? Ich glaube wirklich, es täte uns allen mal gut darüber nachzudenken, wie gut es uns geht und dass nicht alles schlecht ist. Sicherlich gibt es viele Dinge, die man verbessern könnte. Doch dazu bräuchte es Mut und nicht nur Rumgemecker gegen Migranten. Das lenkt bloß ab, und somit wird es eben keine Reform im Gesundheitswesen, Rentenwesen und in der Bildung geben. Darum bitte mal kurz innehalten, den Kopf einschalten und nicht auf das BLA BLA BLA reinfallen. Wie gesagt, das ist meine Meinung.




Samstag, 25. Januar 2025

Gedanken-Brösel 332: Wahlen, Stolz, Meinungsfreiheit...

Was ist das schön, diese Wahlplakate zu lesen oder auch die „Führungs-Persönlichkeiten“ (bei mindestens einer Partei „Führer Persönlichkeit") im Fernsehen zu erleben. Zum Beispiel wieder „Stolz auf Deutschland zu sein“, genau worauf, frage ich mich da, auf Gebirge oder Flüsse und Seen, kleiner Scherz, natürlich weiß ich, was sie meinen, aber dennoch, warum ist es nicht eher anders herum, müssten unsere Regierenden nicht stolz auf ihre Bevölkerung sein? Dafür, dass sie den Laden hier am Laufen halten, obwohl stets und ständig irgendwelche Erleichterungen versprochen werden, die dann aber nie kommen. Seit Jahrzehnten reden sie vom Bürokratieabbau, doch es wurde immer schlimmer. 

Die eine Partei verspricht sogar mehr netto, das ist in schwarz geschrieben auf gelben Untergrund, hat wahrscheinlich der Discounter (Netto) bezahlt, auch hier wurde das immer wieder versprochen, doch es kam nie etwas. Sichere Renten, auch so etwas, sie bekommen einfach keine große Reform hin, obwohl sie von vielen Verbänden gefordert wird, und was wäre das für ein Zeichen an die Bevölkerung, wenn auf dem Plakat stehen würde, wir setzen uns dafür ein, dass ab sofort Beamte und Abgeordnete auch einzahlen in die Rentenversicherung mit dem gleichen Prozentsatz wie jeder Angestellte, aber das wollen sie ja nicht, es wird immer ausgewichen bei der Frage, warum wir es nicht wie Österreich oder Schweden machen. 

Oder Alice im "Ich rede Unfug Land", „Hitler war Kommunist“... ernsthaft, früher wäre man in eine Anstalt gekommen, wenn man Luft im Schädel hat, heute kommt man ins Fernsehen und wird Vorsitzende. Noch so ein schöner Spruch: "Die Freiheit ist es, wieder seine Meinung zu sagen." Machen sie doch andauernd, sonst wäre so etwas wie mit "Hitler ist ein Kommunist" wohl nicht möglich gewesen. Dabei ist es eine Ohrfeige für alle Kommunisten, die unter Hitler gelitten haben, verfolgt bzw. oder ermordet wurden. Aber unsere liebe CDU ist auf dem besten Wege, es zu machen, wie in Österreich die ÖVP. Herr Merz hat angekündigt, im Bundestag nächste Woche einen Antrag zur Migration zu stellen, egal mit welchen Mehrheiten auch. Er redet ja auch davon, dass die Windkraftanlagen wegmüssten, weil sie nicht schön wären und nichts bringen. Prima, gut, dass Atomkraftanlagen so schön sind und so viel mehr bringen, es ist wie Ying und Yang, Energie für den Einen, für den Anderen Leukämie. Er sagte auch, für ihn wäre Freiheit wichtiger als Frieden, denn Frieden finden sie auch auf jedem Friedhof... 

Da weiß man doch, was uns blühen könnte. Ich hoffe nur, dass aus dem Februar kein MERZ wird. Meine Meinung ist nur: Im Straßenverkehr gilt rechts vor links, sonst nicht, und damit wir hier alle gut und sicher leben, wäre eine linke Mehrheit das Beste. Rechte und Konservative haben uns immer am Ende in Katastrophen, in Dutzende kleinere Kriege geführt. Deshalb aufpassen, wo Ihr Euer Kreuz am Wahlsonntag macht, sonst kann es passieren, dass wir unterm Kreuz beerdigt liegen...





Freitag, 17. Januar 2025

Gedanken-Brösel 331: Hängt sie...Hängt sie auf, die Plakate!

Es ist Wahlkampf oder Wahlkrampf in Deutschland. Was da nicht wieder alles steht... Es ist vom Politikwechsel die Rede, doch wenn irgendetwas nicht passiert, dann ist es Politikwechsel, CDU/CSU, FDP; SPD und Grüne machen ja im Moment so ziemlich dasselbe. Früher hätte ich die Grünen nicht so dazu gezählt, da waren sie ja auch noch Friedenspartei. Doch jetzt wollen sie sogar noch mehr für Verteidigung (oder Krieg) ausgeben als die NATO verlangt (NATO 2% und der Mann der Küchengespräche will 3,5 %). Und außerdem werden alle diese oben genannten Parteien von der Wirtschaft gut „bespendet“ (auch die AfD)! Obwohl sie wieder mehr „Netto vom Brutto“ versprechen, (merkwürdig, dass gerade die Abgaben für Krankenversicherung gestiegen sind und bald auch mehr für die Rentenversicherung verlangt wird), also wird das wohl nichts mit dem mehr Netto, dabei wäre es recht einfach. Sie bräuchten sich bloß ein Beispiel an Schweden und Österreich bei der Rente nehmen, quasi das System übernehmen, und schon hätten alle mehr Netto, außer sie da oben, sie müssten einfach auch mal einzahlen. 

Aber das schreiben sie natürlich nicht, dass sie für mehr Gerechtigkeit in diesen Dingen sind. Sie schreiben mal wieder, dass mehr Geld in Bildung sowie in Schulen und Kitas gesteckt werden soll, weil die Kinder ja unsere Zukunft sind, komisch, in Berlin wurde gerade da wieder gekürzt. Nichts werden sie tun für die Mehrheit. Doch das, was sie tun, werden sie so verkaufen, als ob es für die Mehrheit wäre. Dennoch ist es wichtig, zur Wahl zu gehen und wir haben ja alle die Chance, so zu wählen, dass eben in der Tat mehr Gerechtigkeit entsteht, zu meckern wird es immer was geben. Alle werden nie zufrieden sein, aber ich würde es mal ganz charmant finden, wenn sich die sogenannten "oberen Zehntausend" aufregen, dass sie mal richtig zur Kasse gebeten werden.

Und ich hoffe, egal wie die Wahl ausgeht, egal wer die Macht übernimmt, dass sie uns aus einem Krieg raushalten, dass sie alles dafür tun, dass es zu Friedensverhandlungen in der Ukraine kommt. Auch wäre es schön, wenn sie schaffen, dass mehr Gerechtigkeit entsteht. Dass es gute Bildung für alle Kinder gibt, dass die Gesundheitsversorgung gut bleibt und besser wird. Auch dass niemand Angst um seine Wohnung haben muss. Und auch, dass sie sich nicht weiter an der Natur versündigen. Dass Altersarmut nicht entsteht, also niemand Angst vor der Zukunft haben muss.