Mittwoch, 5. August 2026

Gedanken-Brösel 270: Wie wäre es mal miteinander…

Man könnte meinen, was für schlimme Zeiten! Höre ich auch ganz oft, genauso Sätze wie: Schlimmer als in Corona Zeiten. Aber ist das auch wirklich so? Ich denke mir dabei, wer nicht auch mal für Veränderungen bereit ist, immer das Schlechte nach vorne nimmt, der kann das Gute und Schöne nicht bewahren, nicht schätzen.

Sicherlich, es ist nicht einfach. Und wenn ich auf unsere „Altvorderen“ schaue, unsere Regierung sehe, die nun nicht wirklich Verbindendes für ihr Wahlvolk tut, immer noch eins draufsetzt. Wenn ich Herrn Dobrindt im Fernsehen sehe, denke ich ständig, das wäre ein Typ aus dem alten SED-Zentralkomitee-Kader. Dabei hat er schon damals als Verkehrsminister viel Unsinn gemacht. Jetzt meckert er über den spanischen Ministerpräsidenten, weil der angeblicher Weise seine Grenze nicht im Griff hat. Weil viele Marokkaner gekommen sind, die zwar fast alle wieder weg sind. Was sollte er machen? Alle erschießen? Wer möchte denn solche Bilder sehen? Dass mal wieder 75 Menschen ertrunken sind, weil sie Hoffnung auf ein besseres Leben hatten, interessiert niemanden so richtig. Stellen wir uns mal vor, Marokko wäre ein Kommunistisches Regime und dann wären Menschen geflohen, dann wäre es wahrscheinlich super, weil sie ja dann in die Freiheit wollten. Aber einfach nur für ein besseres Leben flüchten, das geht natürlich nicht.

Auch unser Kanzler redet nur so wie der orangene Präsident es mag, es könnte ja neue Zölle geben. Wie wäre es eigentlich, wenn wir ihn hier in Europa mal einfach ignorieren, ihm mal zeigen, was wir für eine Macht sind, anstatt ihm immer in den Arsch zu kriechen. Es hatte wohl schon seinen Grund, dass Helmut Kohl und Angela Merkel ihn nicht im Kabinett haben wollten.

Und jetzt kommt mal wieder ein neuer Spalter des Weges, Thorsten Frei. Nun werden die Rentner wieder gegen die anderen Menschen ausgespielt. Wir könnten uns das nicht leisten, eine abschlagsfreie Rente nach 45 Berufsjahren. Solange wir uns Abgeordnete leisten können, die schon nach einem Jahr im Parlament eine Pension bekommen, solange wir uns einen Beamten-Apparat leisten, wo diese nix einzahlen, jedoch Unmengen rausnehmen, solange sollten sie lieber nichts sagen. Aber sie feiern sich, weil sie einmal auf eine Diäten-Erhöhung für sich verzichtet haben, auf eine Erhöhung, wovon sonst viele Menschen einen Monat leben müssen.

Somit treiben sie alle weiter auseinander. Warnen davor, dass Berlin vielleicht zu links werden könnte nach den nächsten Wahlen, haben aber Sachsen-Anhalt scheinbar schon aufgegeben. Da rennen die Menschen zur AfD, was auch sehr merkwürdig ist, es ist so, als ob ein Schwein seinen Metzger wählt. Diese Partei will die gesetzliche Rente und Krankenversicherung abschaffen, man soll sich nur noch privat versichern, quasi wie in den USA. Sie wollen am liebsten alle Ausländer abschieben, dabei funktionieren unsere Pflege und viele Dienstleistungsbereiche nur noch dank vieler Migranten.

Natürlich, wer Scheiße baut, muss bestraft werden, da gibt es auch nicht zwei Meinungen. Nur lassen wir uns doch nicht bitte weiter auseinandertreiben. Schauen wir immer auf das, was uns verbindet, das, was wir schaffen, auch auch auf das, was wir im Leben erreicht haben, in welchem Wohlstand wir leben. Nur ist er eben gefährdet, weil Geld für Waffen ausgegeben wird anstatt für Bildung. Da sollten wir hinsehen. Hier sollten wir auch aufstehen, denn es ist unser Geld, was da verbrannt wird. Ich denke mal, die meisten Menschen haben auch keinen Bock auf Krieg. Lieber ein Sondervermögen für Bildung als für die Bundeswehr. Baut aus den Kasernen doch Wohnungen. Schon mal drüber nachgedacht, wieviel Sprit so ein Panzer braucht? Bleiben wir beieinander, lassen wir uns doch nicht trennen, und lasst uns doch einfach mal eine Regierung wählen, die nicht für Lobbyisten arbeitet, sondern nah am Menschen ist.




Dienstag, 4. August 2026

Gedanken-Brösel 369: Zwischen KuReha, Kürbiskernöl und Kurschatten 😊

Märkische Schweiz, genauer gesagt, hier im wunderschönen Buckow. Meine zweite Reha oder, wie ich sie nenne, mein KuReha, denn es fühlte sich manchmal an wie eine Kur. Es war einfach ganz wunderbar, in besten Händen, dem Leben zuliebe. Besser kann man es eigentlich nicht sagen. Gute Anwendungen, Menschen, die sich um einen kümmern, ohne dabei aufdringlich zu sein. Als Bonus diese traumhafte Landschaft, schöne Wälder mit traumhaften Seen, die immer wieder zu Spaziergängen eingeladen haben. Sicher, man wurde auch schon mal Mückenfutter, aber egal, die Ruhe und Landschaft haben jeden Mückenstich vergessen lassen.

Das Essen, also das gute Essen hier, ob nun in der Klinik oder in der hiesigen Gastronomie. Immer ausgewogen, immer regional. Auch gerne Salate oder auch Vanilleeis mit Kürbiskernöl, einfach nur lecker und gut. Hier wurde auch der Magenseele geschmeichelt, was definitiv der Gesundung half. Dann die vielen guten Gespräche, ob nun beim Frühstück, Mittag oder Abendbrot, sich treffen zum Spazieren oder einfach nur Tischtennis am Abend. Quasi der Kurschatten zum alltäglichen Leben. Hier immer mit Menschen, die irgendwie Gleichgesinnte sind, wo über den Drecks-Tumor gelacht wird, wo es Sätze gibt wie Tumor mit Humor, vielleicht auch immer etwas Galgenhumor. Gleichwohl natürlich auch Ernsthaftigkeit im Gespräch. Auch das einem bewusst wird, dass es Menschen gibt, die man hier kennengelernt hat und wahrscheinlich nicht wiedersieht. Ist ein bisschen so wie Kinderferienlager, da hat man auch gesagt, wir schreiben uns, woraus doch nix wurde.

Wir waren hier zusammen für eine schöne kurze Zeit, teilten Gespräche und Gymnastik, haben uns auch manchmal beim Sport gegenseitig geholfen. Es ist der Kurschatten der Seele, es ist hier und bleibt hier. Nicht das, was man sonst unter Kurschatten versteht. Hier war man im guten Austausch. Ich konnte so richtig Kraft tanken, mich auch mal beim Seelsorger freisprechen, konnte den Tränen guten Raum geben. Gehe definitiv gestärkt mit schönen Rezepten für gesunde Ernährung und Tipps für Frühsport nach Hause. Wohl wissend, dass man nicht alles in den Alltag übernehmen wird, der AlltagsSchweineHund wird schon im Schlusssprung immer mal wieder reinhüpfen. Dennoch bin ich mir sicher, einiges bleibt.

Danke, liebes Reha-Team, ob nun Therapeuten, Küche oder auch die Reinigung. Ihr habt mir unvergessliche schöne Wochen bereitet. Ich komme gerne wieder, denn es gilt nach wie vor: „Fucking Brunhilde“, Du gewinnst nicht! 






Sonntag, 2. August 2026

Gedanken-Brösel 368: Zehn…

2016 war es, also vor gut 10 Jahren! Da wurde mir angeraten: „He, schreib doch mal Deine vielen Gedanken auf, mach doch mal einen Blog.“ Zum Anfang dachte ich mir, kann ich ja mal probieren, aber wen soll das interessieren? Diesen ganzen Wörtertee, den ich da so anrühre, da kann man sich doch nur dran verschlucken oder den Mund verbrennen. Doch 367 Blogs später schreibe ich immer noch. Am Anfang waren es recht naive Texte. Doch es wurde besser. Es gab einen guten 3. Platz im Schreibwettbewerb, Kolumnen in einer Online-Zeitung und einige Texte in diversen Zeitungen.

Ich bin da auch so dankbar, dass viele von Euch meinen Gedankensalat lesen, sich sogar erfreuen. Mit mir gelacht haben. Die Wut über die Dummheit geteilt haben. Auch im Schmerz Trost gaben. Es wurde animiert, doch bitte weiterzuschreiben und auch bitte einmal im Jahr einen Kalender zu machen. Und wenn man so zurücksieht, was in den letzten 10 Jahren passiert ist, was ich alles mit Euch geteilt habe: Trennungen, Krankheiten, auch schwere Trauer und Verlust ebenso wie meine politische Einstellung, auch den ganzen Corona-Kram.

Gleichwohl konnte ich all das Schöne teilen. Sei es der Auszugswunsch von „Brunhilde“, die großartigen Gefühle zu meiner Tochter. Das gewonnene Glück zu meinem Sohn, die Liebe zu meiner Zaubermaus - meiner Enkelin, meine beiden ganz wunderbaren Schwiegerkinder. Auch meinen Fußballverein teilte ich. Eines kann ich mal versprechen, ich schreibe, solange es geht oder bis einer sagt: „Oh, jetzt is och ma jut.“ Und falls mal irgendwie Zeit ist bei dem einen oder anderen, gerne mal von vorne anfangen mit dem Lesen. Hatte ich jetzt auch mal gemacht, von Kopfschütteln über Tränen zu Lachen und Aha! war wirklich alles dabei.

Bis zum nächsten Blog, Brösel!




Freitag, 31. Juli 2026

Gedanken-Brösel 367: Auf dem Weg nach innen...

Da habe ich mich mal auf den Weg gemacht, und zwar auf den Weg zu mir. Der Eine oder Andere wird es vielleicht als Egoismus sehen oder was für ein selbstverliebtes Arschloch ich wäre. Das ist auch okay, das darf sein, ist ja nicht meins. Seit etwas mehr als drei Wochen bin ich nun auf Reha, wie man so schön sagt. Es ist meine zweite Reha, die erste hatte ich aus jetziger Sicht „nur“ abgearbeitet, sah diese als nötig, jetzt über ein Jahr später konnte ich vieles verarbeiten, vieles neu betrachten. Auch „Brunhildes“ unerwünschten Einzug und meine Gegenwehr dann. Ich sage mal, es steht wohl 1:1, wir gehen in die Verlängerung. Eines muss klar sein, ich gebe noch nicht auf, ich habe es auch versprochen vor ein paar Monaten. Meine kleine Enkeltochter stand da, sagte: „Du, der Uropa ist ja doll krank, aber Du, lieber Opa, stirbst nicht!“ Ich sagte einfach nur: „Nein!“ und weinte leise, war dankbar über diese wunderbare Zuneigung.

Mit diesen Gedanken der schönen Art, aber auch mit der Sorge um den Vater ging es zur Reha, begann ich die Reise zu mir. Ich benutze mal ein Zitat von Joschka Breitner (ist eigentlich Karsten Dusse): „Selbstfindung ist keine Suche, Selbstfindung ist Aufräumen.“ Ich möchte mal sagen, das kann auch weh tun. Ich habe Sachen über mich vorgeholt, wo ich sage, das war nicht gut, einige Entscheidungen, die ich getroffen habe, waren schlecht, manche sogar richtig schlimm. Doch es sind auch diese Dinge, die uns am Ende ausmachen, es sind die Entscheidungen, die dazu führten, dass man gemocht, geliebt, akzeptiert wird. Aber auch die Menschen, die sich abgewendet haben, gehören dazu. Ich habe gelernt, nur wenn Du mit Dir klar bist, wenn es Dir gut geht, Du auf Dich aufpasst, erst dann kannst Du für andere gut sein. Ansonsten, wenn man sich hinter Hilfsbereitschaft und dem „da sein für andere“ selbst versteckt, nur damit man es nicht mit sich zu tun hat, wird es einen vielleicht kaputt machen. Damit ist dann am Ende niemandem geholfen, man selbst kann nicht mehr und die anderen Menschen, für die man gerne gegeben hat, sind auch nicht mehr da. Man enttäuscht sich und andere Menschen.

Manch einer sagt, ich möchte ein besserer Mensch werden. Doch was ist das? Schön wäre, so meine ich, wenn wir alle etwas achtsamer mit allem umgehen. Ich habe hier so viel Zeit mit mir bekommen, hab viel in mich gehört, viel mit anderen Menschen reden können. Ich habe viele positive Energie bekommen, konnte auch viel geben. Liegt vielleicht daran, dass wir hier irgendwie alle in Verlängerung mit „Brunhilde“ sind, bei dem einen oder anderen sogar schon die Verlängerung der Verlängerung. Ich habe Zeitinseln kennengelernt, eine wichtige Erkenntnis. Sich Zeit nur für sich zu nehmen, das kann mal nur für ein paar Minuten sein, aber auch ein Wochenende oder sogar Wochen. Kraft tanken, Dinge sortieren, auch in schöne Erinnerungen zu gehen.

Ich glaube wirklich, wenn wir gut zu uns selbst sind, haben Hass, Neid und Missgunst keine Chance. Am Anfang muss ich mich erst einmal mögen, mich lieben, erst dann kann ich dieses auch weitergeben. Ich kann sagen, dass ich mich oft nicht mochte, ich mir egal war, Maske auf und rausgegangen bin. Hab gesoffen, hab geraucht, hab enttäuscht, auch meine Kinder enttäuscht, bin heute so dankbar, so glücklich, dass sie da sind. Gilt auch für meine Freunde, die nicht weggerannt sind, obwohl ich bestimmt hin und wieder eine Zumutung war. Für mich habe ich erkannt, es tut gut bei sich zu sein, was man an Positivem erfährt, kann man auch gut zurück- bzw. weitergeben. Und falls mal wieder etwas Schlechtes kommt an Gedanken, diese vielleicht einfach mal aufschreiben, Pflaster aufkleben, dann sind sie vielleicht weg. Also Armdrücken, sich immer in die Arme nehmen und nicht gegeneinander- oder auch nicht mit sich kämpfen.




Freitag, 24. Juli 2026

Gedanken-Brösel 366: Habt Ihr eigentlich mal gefragt… ??

Habt Ihr gefragt, ob wir das gut finden, dass Ihr unser Geld für Waffen ausgebt? Also ich kann mich nicht erinnern. Warum macht Ihr das denn? Und wozu? Bevor Ihr drüber nachdenkt, solltet Ihr mal lieber auf einen Friedhof gehen, einen für Kriegsgräber, und Euch die Namen und das Alter der Gefallenen ansehen. Vielleicht versteht ihr dann endlich mal, wie sinnlos Kriege sind, wie sinnlos Waffen sind. Kommt mir bitte nicht damit: Aber die anderen Länder haben doch auch welche, die sind doch alle böse, vorzugsweise der Russe oder Chinese.

Ja, diese Regierungen haben auch alle ein „Ei“ auf dem Kopf und Großmacht-Fantasien. Doch hat es bis jetzt was gebracht? Nein, hat es nicht, außer Tod, Elend und Vertreibung. Hat irgendjemand was davon? Ja, die Rüstungsindustrie und wahrscheinlich die lieben Regierenden, die von diesen Konzernen Aktien besitzen. Doch eines sollte Euch klar sein, Panzer etc. kann man nicht essen. Wenn alles kaputt und verseucht ist, würdet auch Ihr an Eurem Scheiß-Geld ersticken. Wie wäre es denn mal mit nachdenken? Darüber nachzudenken, ob es nicht mehr Sinn macht, das gute, hart erarbeitete Steuergeld für die Menschen auszugeben, die es erwirtschaften. Mal einfach das Gesundheitssystem vernünftig auszustatten, anstatt Kasernen zu bauen. Lieber mal in Bildung für alle zu investieren anstatt in U-Boote. Lieber eine vernünftige Infrastruktur als Raketen. Auch mit sauberer Energie lässt sich Geld verdienen.

Menschen, die zufrieden sind, die keine Angst haben müssen davor, ob sie ihre Kinder noch gut ernähren können, sich im Alter auch noch was leisten können, werden nicht Populisten folgen. Ihr nennt euch Eliten, Ihr denkt, Ihr habt vielleicht am Stein der Weisheit geleckt. Ich glaube, Ihr wart am falschen Stein, eher da, wo ein Hund ran gepinkelt hat. Fragt doch mal direkt bei der nächsten Wahl vorher, ob wir Waffen wollen oder lieber gute Schulen und Krankenhäuser, holt Euch doch mal die Legitimation für Euer Handeln. Davor habt Ihr aber wahrscheinlich Angst, Befürchtungen, die Macht zu verlieren, doch das wird bestimmt auch so passieren. Dauert vielleicht etwas länger, aber es wird kommen und dann wird es ganz traurig.

Aber Ihr denkt ja lieber darüber nach, unsere Arbeitszeit zu flexibilisieren, unser Renteneintrittsalter zu erhöhen, während Ihr Euch vorher schön mit Pensionen und Abfindungen ausgestattet habt. Ihr benutzt den Staat als Selbstbedienung für Euch, Ihr verlangt, dass wir den Gürtel enger schnallen, während Ihr Euch größere Hosen kauft. Macht verdammt noch mal Euren Job, macht ihn für die Menschen und nicht gegen sie. Denkt mal drüber nach, wir verdienen das Geld, was Ihr Euch nehmt.




Montag, 20. Juli 2026

Gedanken-Brösel 365: Seine letzte Fußballweltmeisterschaft…

Ich meine hier mal nicht Messi, Ronaldo, Nagelsmann oder Deschamps. Nein, ich spreche von meinem Vater, auch ein großer Fußballer, für mich auf jeden Fall, für mich quasi der größte Spieler überhaupt. Er hat mich als Kind mitgenommen zu seinen Spielen. Ich durfte zusehen, durfte mich auch mal mit ins Tor stellen. Und sie haben mir immer so die Bälle zugeschossen, dass ich auch einen Schuss halten konnte. Selbst als ich noch im Kinderwagen lag, wurde ich mitgenommen, denn wo sollten meine Eltern mich auch hingeben? Also kam das Kind mit. Nach dem Spiel wurde ich auf dem Tresen in der „Molle“ in Wilhelmsruh gewickelt.

Fußball war immer da, spielte eine große Rolle bei uns in der Familie. Mein Urgroßvater war bei Preußen Bavaria, später nach dem Krieg erst bei Vorwärts Berlin, dann war er bei Dynamo. Als er nicht mehr spielen konnte, riss er die Karten ab. Mein Opa spielte auch immer Fußball, bei Nordring Berlin, dann später bei Bergmann Borsig.

Das alles machte auch mein Vater, seit er vier Jahre alt war bis zu seinem 79. Lebensjahr, quasi spielte er in allen Altersgruppen. Man könnte meinen, ich hätte das Talent bekommen, nein, leider war das nicht so. Sicher, ich spielte auch in all diesen Vereinen, Nordring oder Bergmann Borsig, doch es reichte nicht. Nun hat mein Vater auch diese Scheißkrankheit, und ich kann täglich von ihm Abschied nehmen. Richtig laufen geht nur noch beschwerlich, die Unterhaltungen werden kürzer. Es kommt eine Traurigkeit, gleichwohl auch der Wunsch nach Erlösung. Er war ein Kerl wie ein Baum, und ich dachte den „Alten“ wirst Du mal im Mittelkreis beerdigen müssen.

Doch das Leben hat eben oft einen anderen Plan. Für mich war er immer mehr als nur mein Vater, er war mein Freund, er war auch der, mit dem ich streiten konnte. Wir haben uns manche Wortschlacht geliefert, doch immer wieder zueinander gefunden. Er hat mir geholfen, als er mir Scheiße ging. Auch als ich selbst an Krebs erkrankte, war es für ihn wichtig, mich zur Chemotherapie zu fahren. Es hat ihn fast zerrissen, dass ich erkrankte, dann der Tod seiner „Kleenen“, meiner Mutter, schmerzte so sehr, ließ uns noch näher zusammenrücken. Doch jetzt liegt es an mir, ihn auf seinem letzten Weg zu begleiten, einfach noch ein paar Stunden zu haben. Auch wenn er jetzt schon mal sagte: „Nun ist es mal genug mit dem Leben, die „Kleene“ fehlt mir und Du, mein Junge, wirst mir fehlen.“ So ein Satz kann auch Hoffnung machen. Ist vielleicht doch nicht alles danach vorbei, und wir sehen uns alle wieder und spielen dann bestimmt wieder Fußball, auch wenn es jetzt keine schöne WM war. Doch das Finale gehört meinem Vater. Papa, ich liebe Dich, ich halte noch etwas Deine Hand, bis es so weit ist. Danke für die schönen Jahre. Danke an die lieben Menschen im Hospiz, die sich so wundervoll um ihn kümmern.




Samstag, 18. Juli 2026

Gedanken-Brösel 364: Na danke, ZDF und CDU…

Oh, ich höre sie schon jubeln, alle Freunde der Affen für Deutschland und sonstiger rechter Ideologien. Da werden die Sektkorken knallen, nur leider nicht auf ihre Köpfe. Das ZDF nimmt eine Einladung von einem Künstler zurück, weil sie darin einen Aufruf zur Gewalt sieht. Ist ja nicht das erste Mal, dass sich für „links“ bekennende Künstler ausgeladen werden. Diesmal Danger Dan, doch das gab es schon bei Feine Sahne Fischfilet oder Jennifer Rostock. Ja, sie sind klar gegen Nazis und Faschisten, und das scheint natürlich nicht richtig zu sein, immer fein nach dem Motto RECHTS VOR LINKS, und das nicht nur im Straßenverkehr.

Liebes ZDF, ständig gebt Ihr diesen Brandstiftern von rechts Sendezeit, sie werden zu Talkshows eingeladen, können ihren Mist da prima in den Äther schicken, auch werden sie stets und ständig in den Nachrichten gut bedacht, während man versucht, linke Meinungen als postsozialistische Ideen abzustempeln. Linke werden mit der DDR verglichen und als ewig Gestrige bezeichnet, während die Meinung von rechts immer mehr Gehör finden kann und das doch eigentlich eine Ideologie von mehr als vorgestern ist. Ihr bewegt euch als Brandbeschleuniger, die das Land immer mehr auseinander treiben.

Genau wie die CDU und ihr Herr Spahn, der für sich auch in Anspruch nimmt, was er für andere nicht möchte, sogar verbietet. Anstatt hier mal ordentlich die Grenze zu zeigen und den Rücktritt zu fordern oder ihn sogar vor die Tür zu setzen und ihn mal in der Pflege arbeiten zu lassen. Vielleicht setzt er sich ja dann auch auf den Bettrand und fragt sich: „Passt das heute für mich?“. Bei all dem Mist, den ihr da verzapft, wundert Ihr Euch noch, dass die Blau-Braunen so erstarken. Und sollte es in Sachsen-Anhalt zur absoluten Mehrheit kommen, werdet Ihr bestimmt wieder sagen: Der Osten ist schuld bzw. die DDR, weil sie freiheitliche Werte vertreten hatte. Doch das Ihr immer alte Nazis in Euren Reihen hattet, den Nationalsozialismus nie aufgearbeitet hattet, ihm immer Raum geben habt und es weiter macht, davon wollt Ihr nichts hören. Vielleicht ist es an der Zeit, mal aufzuwachen, sonst wird es eben nicht dunkel sondern braun.

 


 

Dienstag, 14. Juli 2026

Gedanken-Brösel 363: Einmal Winter, einmal Sommer…

In besten Händen dem Leben zuliebe. Dieser Satz ist nicht von mir, doch er trifft es wirklich, besser kann man es nicht sagen. Im Winter 2025 war ich schon einmal hier, hier in Buckow, hier zur Reha. Damals war meine Chemotherapie gerade zwei Monate her, meine Haare waren wieder gut am Wachsen, ich fing an, mich fit zu fühlen. Im Kopf war ich schon wieder bei 100% Leistungsbereitschaft, aber eben nur im Kopf. Das ist zwar auch nicht schlecht, wenn der Kopf schon bereit ist, und ich neige dazu, alles zu leicht zu nehmen.

Doch jetzt im Sommer 2026 wieder bei der Reha ist es schon anders. Der Kopf sagt zwar immer noch: „Eh, nun komm mal aus dem Quark, wir sind fit“, doch der Körper gibt etwas anderes vor. Auch das Verdrängen der Scheiß-Krankheit hat aufgehört. Sicher, ich habe darüber geredet, doch das Verarbeiten ist etwas anderes. Heute ist mir echt klar, Prostata-Krebs und Knochen-Metastasen sind kein Schnupfen, das ist echt „Kacki“!

Darum also bin ich wieder hier. Hier in Buckow, wo sie echt sehr nett sind. Okay, die Zimmer haben noch den Charme der 90-er Jahre. Doch die Therapeuten, die Pflegekräfte, die Service-Mitarbeiterin, das medizinische Personal sind alle, aber wirklich alle, so liebevoll, so engagiert. Das Essen ist wirklich sehr gut, sehr bedacht gewählt. Die Anwendungen sind sehr persönlich bezogen, alles ist auf einen abgestimmt. Und wenn man glaubt, dass man im Wasser nicht schwitzen kann, der sollte mal Wassergymnastik machen. Auch das „in sich reinhören“ bekommt man gut angetan. Sich ruhig in den Vordergrund nehmen. Denn nur, wenn wir gut zu uns selbst sind, können wir gut zu anderen sein. Quasi das, was sie uns im Flugzeug sagen, erst sich selbst die Maske aufziehen, dann den anderen Passagieren helfen.

Natürlich hätte ich gut und gerne auf diese Erfahrung mit Krebs und Reha verzichtet. Doch nun ist es nun einmal so. Jetzt gilt es, stabil zu bleiben oder zu werden und „JA“ zum Leben zu sagen. Auch gerne mal die Hände in den Schoss legen. Und hier in Buckow in der Immanuel-Klinik zeigen sie einem, wie das geht. Das man bei sich bleiben soll und somit auch wieder gut für die lieben Menschen um einen herum da ist. Und als Bonus kommt noch dazu, Buckow ist eine so schöne, eine so wunderbare Gegend, das lohnt sich immer.

In diesem Sinne: Seid gut zu Euch selbst und nehmt Euch ruhig mal in die Arme, dann ist dieser ganze weltliche Mist leichter zu ertragen.




Sonntag, 12. Juli 2026

Gedanken-Brösel 362: Wo gehobelt wird… fällt ein Spahn

Was auf Arbeit gilt, dass beim „Hobeln Späne“ fallen, scheint bei der CDU nicht so zu sein. Ich sage mal so, es sind schon andere Leute für weniger zurückgetreten, da haben andere Menschen einfach mehr Rückgrat bewiesen. Doch ich vermute mal, ER hat überhaupt keins, er kann sich quasi selbst am Arsch lecken! Masken-Deal - keine Konsequenzen, der merkwürdige Kredit für sein Haus - nix da, auch das Erwerben dieser Immobilie war etwas fragwürdig. Jetzt kommt noch das Treffen mit Peter Thiel dazu und diese pauschale Beleidigung der Menschen, die arbeiten: „Wenn man morgens auf der Bettkante sitzt und sich fragt, passt das heute mit der Arbeit?“ bleib ich lieber einfach zu Hause!

Man möchte ihn anschreien: „Wenn Du doch mal lieber zu Hause bleiben würdest, gehe bitte aus dem Fernsehen!“ Ein Mensch wie der Jens, der quasi noch nie körperlich gearbeitet hat, der seine Ausbildung 2001 beendete und seit 2002 im Bundestag ist. Der soviel Pension bekommen wird, da müsste ein ganz normaler Arbeitnehmer ca. 200 Jahre arbeiten. Ein Mensch, der quasi nie in Sozialsysteme eingezahlt hat, nie auch nur einen Cent in die Rentenkasse gegeben hat, maßt sich an, zu sagen, wo wir sparen sollen, worauf wir verzichten sollen. Das Einzige, auf was ich echt verzichten möchte, sind Menschen wie Jens Spahn. Der auch ohne Not mit der AfD regieren würde. Der alles zu seinem Vorteil nutzt. Der aus meiner Sicht maßgeblich Mitschuld trägt, dass diese Braunblauen immer stärker werden. Der Menschen verunglimpft, sie in die Arme von Populisten treibt.

Ja sicher, es gibt Menschen, die keinen Bock haben, zur Arbeit zu gehen, doch gleich alles zu pauschalisieren ist genauso dumm als ob ich sage: Nur weil bei einem Bäcker die Brötchen hart waren, ist es bei allen so. Diese Fraktionspfeife sollte mal lieber darüber nachdenken, dass wir sein doch sehr üppiges Gehalt erarbeiten, und wenn wir ihn nach seinen Maßstäben bewerten würden, müsste er meiner Meinung nach Grundsicherung bekommen. Also bitte, liebes Führungspersonal, seid endlich mal für das Volk da, das Euch gewählt hat, für die Menschen, die Euch mal vertrauten. Und seid das vor allem die ganze Zeit und nicht nur kurz vor der Wahl. Macht endlich Euren Job, sonst wird es bald zappen(braun)düster.




Dienstag, 9. Juni 2026

Gedanken-Brösel 361: Kaltwiesen…

Nicht immer über den Ernst der Welt schreiben, über die Ungerechtigkeit, die uns immer überall trifft. Klar, man darf diese Dinge nicht aus den Augen lassen. Doch wenn man mal bei Freunden ist, darf man auch ruhig mal alle „Fünfe“ grade sein lassen. Also ab zu Anni und Spitzbauer Gaugl. Seit 2020 fahre ich hierher in die Steiermark. Zu Anni und Josef, wo Herzlichkeit und gutes Essen zu Hause sind. Also wenn Ihr mal Herzlichkeit und gutes Essen sucht, hier wohnen sie.

Man kommt nach vielen Stunden Autofahrt völlig kaputt an, doch nach einem Schnaps zur Begrüßung und einer satten Umarmung ist alle Anstrengung vergessen, die bleierne Müdigkeit fällt ab. Dann kommt auch noch die gute Luft dazu, und schon möchte man raus in die Natur. Ab zum Wandern auf die Kaltwiesen, wo eine Hütte steht, man dort nach knapp 3,5 km bergauf gut verköstigt wird. Selbst wenn da geschlossen ist, stehen Getränke für kleines Geld immer bereit.

Wenn man sich drauf einlässt, kann man Arbeit und Stress vergessen (zugegeben, das fällt mir nicht leicht). Die Natur lädt definitiv zum Entschleunigen ein. Es gibt viele schöne Wanderwege, ab zum Hochwechsel, wo man merkt, wie sich das Wetter superschnell ändert also quasi wechselt, man bei klarer Sicht bis zum Plattensee schauen kann. Und wenn man nach 18 km Wanderung mit Schmerzen in den Waden zurückkehrt, wird man wieder mit leckerem Essen belohnt, mit schönen Gesprächen, einem guten Getränk (da muss es nicht immer Alkohol sein), bevor man müde und zufrieden ins Bett fällt, sich schon auf das Frühstück freut, bevor man ins Reich der Träume geht.

 





 

Freitag, 5. Juni 2026

Gedanken-Brösel 360: Nicht mit dem Feuer spielen…

Na, das haben uns doch schon Mutti und Vati gesagt! Nicht mit dem Feuer spielen, zack, hat man sich die Finger verbrannt oder was anderes, und dann wird die Haut BRAUN.

Ich schüttele da schon den Kopf, wenn ein Uli Hoeneß sagt, man solle die AfD schon mal regieren lassen, dann wäre sie schnell entzaubert, oder sie sollen mal zeigen, was sie können. Natürlich will er das nicht in Bayern, sondern zum Beispiel in Sachsen-Anhalt. Nein, das ist Unfug. Erstens, so etwas hat man schon mal versucht. Ein Franz von Papen meinte damals: Wir lassen sie mitregieren, und spätestens nach zwei Monaten quiekt er in der Ecke, der Herr Hitler, und der Spuk ist vorbei“. Über 30 Millionen Tote später wussten alle, das war Blödsinn. Zweitens soll damit mal wieder gezeigt werden, dass es ein ostdeutsches Problem ist.

Wir wissen doch aber alle, dass auch das nicht stimmt. Letzte Wahlen zeigen, sie sind überall. Leider macht unsere Regierung es ihnen auch leicht. Menschen werden von oben herab behandelt, es wird immer nach Schuldigen gesucht, sich selbst hält man für überlegen. Was noch schlimmer ist, es wird an Stellen gekürzt, wo man es nicht tun sollte. Es ist verdammt wichtig, nicht an das Kindergeld bzw. die Förderung zu gehen. Man muss nicht noch mehr Perspektivlosigkeit befeuern. Wenn es aber darum geht, sich mal bei denen Geld zu holen, die jedes Steuerloch nutzen, bei den Leuten, die echt viel Vermögen besitzen, eine gerechte Besteuerung einzuführen, schreien sie: „Oh, um Gottes Willen, keine Steuererhöhungen“.

Aber bei Kindern und Familien kürzen ist okay. Auch das man bei Menschen mit Behinderungen sparen will, ist für sie völlig in Ordnung. Und es scheint für sie ja normal zu sein, sich in schönen kleinen Abständen einen Schluck aus der Diäten-Pulle zu gönnen. Natürlich ist es schön, einfach zu fordern, dass wir länger arbeiten sollen, während sie ja schon nach nur einem Jahr im Amt Pensions-Ansprüche besitzen. Es hilft auch wenig, darüber zu spekulieren, dass ein neuer Kanzler gut wäre wie Herr Spahn oder Herr Wüst. Nein, verdammt nochmal, macht Eure Arbeit endlich gut. Macht sie nicht für Euch, nicht für Eure Klientel, sondern für die Menschen im Land! Zeigt, dass Ihr nicht gegen sie arbeitet, hetzt sie nicht gegeneinander auf. Geht auch mal mit gutem Beispiel voran. Dann sind auch viele Menschen bereit, die notwendigen Reformen mitzutragen. Doch es muss gerecht zugehen, alle Menschen müssen da mit einbezogen werden. Macht endlich Euren Job, sonst kann es passieren, dass es BRAUN wird.





Montag, 20. April 2026

Gedanken-Brösel 359: Die wichtigen Dinge…

Ja, es gibt genug, um sich aufzuregen. Das mache ich auch immer wieder. Sei es der Müll, die Intoleranz, die merkwürdige Wirtschaftsministerin, der Geldverschwender Spahn oder Nazis usw. usw. Dabei gibt es so viel Schönes, viel Wichtigeres. Gutes Essen zubereiten können oder mit Freunden bzw. der Familie essen gehen können, sich das leisten zu können. Das ist für viele Menschen nicht selbstverständlich. Das Recht und die Chance zu haben, seine Meinung sagen zu dürfen, auf eine Demo gehen zu können - auch das ist nicht überall selbstverständlich. Wir können das hier, auch wenn einige Leute meinen, man könne seine Meinung nicht mehr sagen - was natürlich totaler Quatsch ist.

Aber so richtig wichtig ist es doch, wenn wir zusammen sind, eine gute Zeit miteinander haben. Wenn wir unsere Eltern (oder nur ein Elternteil) noch haben, diese in den Arm nehmen können, wir die Chance haben, mit ihnen Zeit zu verbringen, auch wenn sie schwächer werden oder schon krank sind, doch die gemeinsame Zeit wie ein schöner Sonnenstrahl auf der Haut ist. Dass Menschen da sind, die uns lieben, quasi uns lieben, weil wir so sind wie wir sind mit all unseren Macken und „Fehlern“! Oft vergessen wir das (mein Gefühl,) das ist alles nicht selbstverständlich. Viel Zeit geht verloren für nicht ganz so Wichtiges, wo wir vermeintlich glauben, es wäre wichtig. Dann ist die Zeit weg und kommt nie wieder.

Schmerzlich merke ich da nun, dass vielleicht nicht mehr genug Zeit vorhanden ist. Als meine liebe Enkeltochter mich an die Hand nahm und meinte ganz einfach: Opi, Du bist der Beste, und ich möchte nicht, dass Du stirbst. Ich habe geweint. Und ich wusste nicht, wie sie darauf gekommen ist, ist ja auch egal. Das sind die wichtigen Sachen im Leben! Verbringen wir, so oft es geht, eine gute Zeit miteinander, versuchen wir, so viel wie es geht, die Dinge, die unser Herz erfüllen, zu genießen und zu bewahren.




Samstag, 18. April 2026

Gedanken-Brösel 358: Wie ich es sehe...

Ja, ich hatte lange nichts geschrieben, obwohl oder gerade, weil es genug Themen gibt, wo man ruhig seine Stimme erheben könnte, vielleicht sogar muss. Nur eines vorneweg, was ich so schreibe oder wie ich mich äußere, ist immer meine persönliche Meinung. Sicher, sie deckt sich hin und wieder mit anderen Aussagen, aber es ist meine Meinung, die muss man nicht teilen, aber natürlich freue ich mich, wenn man es tut. Auch mag ich gerne Kritik oder Anregungen. 

 

Aber nun fange ich mal an mit dem ganzen Gedanken, welche mich so bewegt haben, wo ich schon leichten Muskelkater im Kopf bekommen habe, aber nur, weil es so viel war, nicht das was. Wie gehen wir miteinander um? Da macht eine junge Frau es öffentlich, wie sie von ihrem Mann im Internet missbraucht wird, da gibt es „Vergewaltiger“-Seiten im Internet, wo Männer ihre Frauen betäuben, sie missbrauchen und diese Taten teilen, sich darüber „aufgeilen“, was sie alles können. Ich sage mal so: Würden Frauen so etwas machen, wären ganz schnell verschärfte Gesetze da, sehr zügig würde man dagegen vorgehen. 

 

Was ist mit Euch nicht Ordnung, ist Euer Trinkwasser verseucht, zu lange heiß gebadet, oder war Mutti früher nicht lieb zu Euch? Wieso müssen sich Opfer entschuldigen oder schützen lassen, warum muss Frau Collien Fernandes jetzt auf Demos eine schusssichere Weste tragen? Oder warum muss nun Marie-Louise Eta erklären, dass sie eine gute Trainerin ist, weil sie eine Männer-Mannschaft trainiert, weil sie eine Frau ist, wo es doch total okay ist, wenn Männer eine Frauen-Mannschaft trainieren. Habt Ihr vergessen, wer Euch geboren hat, wer Euch den kleinen Pimmel gewaschen hat, als Ihr klein wart. Kümmert Euch doch lieber mal um den Müll auf den Straßen, räumt mal im Kopf und auf den Plätzen auf. Hört auf, Euch ständig als bedroht zu fühlen. 

 

Auch diese unsinnigen Wahlplakate, die uns erklären, dass das Auto das beste Fortbewegungsmittel ist und man es nicht verbieten darf. Hallo, niemand will es verbieten, nur soll ruhig mal über Alternativen nachgedacht werden, ob es wirklich richtig ist, dass es so viele davon gibt oder ob man immer mit dem Auto fahren muss. Auch hier hört endlich auf, Euch bedroht zu fühlen, niemand nimmt Euch das „Spielzeug“ weg. 

 

Lieber mal auf den echten Ärger schauen wie zum Beispiel auf unsere Energie, wo Frau Reiche Gaskraftwerke oder Atomkraftwerke möchte, ganz so im Sinne ihres letzten Arbeitgebers. Wo wir doch wissen, dass es mit den fossilen Energie-Trägern und dem Atom-Dreck nur Ärger gibt. Wind, Sonne und Wasser sind immer da, und man kann diese gut nutzen. Lassen wir uns doch bitte nicht auf die schiefe Bahn bringen, hören wir richtig hin, mischen wir uns doch bei den richtigen Sachen ein und hören wir auf, uns gegenseitig „kaputt“ zu machen. Tolerieren wir einander, stehen wir uns bei, dann wird das auch was mit der Gesellschaft für alle. Also: Lieber in die Arme nehmen als zuzuschlagen. 





Donnerstag, 12. März 2026

Gedanken-Brösel 357: Ich will nicht mehr…

…und ich kann nicht mehr all diese „Scheiße“ ertragen müssen. Überall, wo man hinschaut, ist überwiegend schlechte Stimmung, gibt es schlechte Nachrichten und Gemecker. Intoleranz ist oft verbreitet, weil jeder akzeptiert werden will, aber andere Menschen nicht akzeptiert. Am Frauentag wird über die Frauen hergezogen mit Sätzen, da wird Einem übel, doch gleichzeitig kommt von der anderen Seite nichts Besseres.

Dann gibt es Lehrer, die aufklären wollen, ihrer Schülerschaft Geschichte zeigen bzw. näher bringen wollen mit einer Fahrt nach Auschwitz. Und da kommen Eltern und sagen: Nein, mein Kind fährt da nicht mit, es ist alles nicht wahr. Auschwitz wäre nur eine Filmkulisse aus „Schindlers Liste“.

Und es geht weiter: Ein Junge, der sich echt reinhängt beim Sport/Fußball, weil er zeigen will, was er kann. Leider hat er oft mit dem Magen zu tun und anstatt, dass der Lehrer drauf eingeht, fällt ihm nur ein: Nun reiß Dich mal zusammen, sonst bist Du raus, Du Mädchen.

Ein kleines Mädchen möchte Flöte spielen, die Eltern bezahlen den Unterricht, möchten aber beim nächsten Mal eine Rechnung haben oder Quittung, sagen zu Recht: So können wir das nicht bezahlen. Und was kommt? Die Lehrerin sagt zum kleinen Mädchen: Wenn das Geld nicht kommt, darfst Du hier nicht mitmachen. Das Ergebnis: Das Kind weint und ist auf seine Eltern sauer.

Doch es geht auch größer. Ein Herr Spahn versaut mal so richtig Geld, und jetzt wird die Ermittlung eingestellt. Und er erklärt mir, wenn ich 100 Jahre alt werden will, kann ich nicht mit 67 oder 70 in Rente gehen. Er allerdings darf schon nach einer Wahlperiode im Bundestag Pension erhalten.

Hauptbahnhof Berlin: Seit Tagen sind fast alle Rolltreppen kaputt. Und sie wollen eine Task Force einberufen, damit die Treppen wieder ganz werden??? Hallo, hallo, was soll der Blödsinn, Ihr müsst die Treppen reparieren lassen, nicht drüber beraten. Und zu den Energiepreisen: Gerade mal ein schlimmes Dilemma, auch da bekommen sie nichts hin.

Ich könnte jetzt ziemlich lange so weiterschreiben. Und, ja, es ist ärgerlich, doch soll das der Grund sein, AfD oder schlimmeres zu wählen? Leuten meine Stimme zu geben, die auch nur hetzen, sich selbst am Staat bedienen. Das kann doch nicht die Lösung sein, wenn man alles noch schlimmer macht? Wäre es nicht sinnvoller, aufeinander zuzugehen, sich zu helfen, sich zu unterstützen, füreinander einzustehen? Gerne vielleicht auch mal ein Ehrenamt übernehmen, wenn Zeit fürs Meckern und Bild-TV auf dem Sofa ist, dann sollte auch Zeit sein, mal Verantwortung zu übernehmen.

Ich für meinen Teil hab die Schnauze voll vom Gemecker und werde mich weiterhin einsetzen für andere Menschen. Und wenn es manchmal nur heißt, den Einkauf von meinem alten Nachbarn nach oben zutragen. Machen wir doch Armdrücken, also nehmen uns in die Arme, anstatt aufeinander loszugehen.




Dienstag, 3. März 2026

Gedanken-Brösel 356: L‘Chaim – auf das Leben

Sicher könnte man gerade das Kotzen bekommen, wenn diese beiden „Pappnasen“, also Benny und der orangene Mann, mal wieder Krieg spielen müssen. Klar, bei beiden Männern sind die Umfragewerte im Keller, also was liegt da näher, als einfach mal einen Krieg anzuzetteln. Und bitte tut nicht so, als ob es Euch um die Menschen da geht. Nee, auch da ist Öl, und die USA hatten es schon einmal in den 50-er Jahren gemacht, als im Iran die Öl-Industrie verstaatlich wurde. Sicher, die Mullahs dort haben auch ordentlich einen Pfeil im Kopf, doch das ist nicht neu, und man hätte das längst ändern können.

Oder die Begründung: Wir fühlen uns bedroht, darum greifen wir jetzt an. Also ich fühle mich auch von meinem Nachbarn bedroht und mag überhaupt nicht, was er kocht. Darf ich ihn jetzt überfallen? Was wäre eigentlich, wenn sich jemand von uns bedroht fühlt und seine Raketen auf uns abfeuert? Das ist dann bestimmt Terror und böse. Nur gut, dass wir die GUTEN sind. Oh, ich liebe Ironie.

Doch ich wollte ja auf das Leben anstoßen. Besser gesagt, habe ich das ordentlich bei der Feier zu 3 x 20 Jahren. Ich rief, und sie kamen, und es war so schön. Freunde, die mich schon Jahrzehnte „ertragen“, Freunde, die mich erst kürzer „ertragen“! Meine Kinder waren da mit ihren ganz bezaubernden Partnern, mein Enkelkind gab mir einen Zettel mit „Opa, ich liebe Dich“ drauf. Was braucht es mehr zum Glücklichsein, nichts, es ist genau das. Mein Vater, der nach schwerer Krankheit super mitfeierte, die Familie war da.  Meine ehemalige Ehefrau mit ihrem neuen Partner kam auch, und hier zeigen wir, dass man nach Trennung dennoch respektvoll, vertraut, sogar etwas liebevoll miteinander umgehen kann. Meine liebe Partnerin, die immer schaut, dass es mir gut geht… Es war sooo schön, und glaubt mir: Ich liebe Euch alle, jeden Einzelnen. Andy, Matthias und Sabine, Christian und Sabine, Julius, Henni, Martin, Jörg, Bert, Silke, Ariane, Rosi, Sandra, Rajah, Mirco, Sascha, Erhard, Francesca, Sabrina, Marcel, Dieter, Ilona, Willy, Ellimaus, Dénes, Nele, Katrin, Frank, Thomas, Birgit, Gabi, Yvonne, Roland, Ines, Simone, Olli, Steffen, Amy, Pedro, Wulf, Kerstin, Pubsi J, Charly, Schlumpfie, Wieslawa, Ronny, Christin, UND ICKE war och da.




Donnerstag, 19. Februar 2026

Gedanken-Brösel 355: Wieso, weshalb, warum???

Man muss bzw. man sollte schon mal nach dem "WARUM?" fragen. Wieso sollen wir z. B. unser Land verteidigen oder besser gesagt die Infrastruktur, was nichts Anderes bedeutet als den Besitz von Leuten, die oft nichts zum Allgemeinwohl beitragen wollen. Die viel Energie einsetzen, um keine Steuern zu zahlen, sich die Gesetze hinbiegen, wie sie gerne möchten, siehe Epstein und dieser ganze Sumpf. Doch wenn Menschen auf die Straße gehen, um ihre Rechte einzufordern oder bessere Lebensbedingungen, dann kommen sie daher und meinen, unser Wirtschaftsstandort wäre in Gefahr. Ich denke, der soziale Frieden ist extrem in Gefahr. 

Oder die ganzen Herren und Damen treffen sich in München oder Davos, um sich zu beraten, aber wozu??? Und wieso wird das Treffen so abgesichert? Ganze Städte werden zu Sicherheitszonen erklärt, Unmengen Steuergeld rausgehauen, nur damit sie quatschen können! Trefft Euch auf einem Flugzeugträger, der ist groß, und abgesichert ist er auch schon, somit kann die Polizei z. B. ihre wirklichen Aufgaben wahrnehmen, und Ihr werdet auch von niemanden gestört. Fragt sich da eigentlich mal jemand, was das so kostet, Eure „Quatschveranstaltung“? Ihr, die Ihr nichts einzahlt, wollt auf Steuerkosten beschützt und beköstigt werden. Doch wenn es mal darum geht, etwas für Kinder zu tun, habt Ihr taube Ohren, Ihr seht sogar noch weg, wenn es um Missbrauch geht, wenn er aus Euren Reihen kommt. 

Revolution wäre echt gut, und ich meine mal keine friedliche. Was eh nicht geht. Doch bei all der berechtigten Kritik bin ich immer optimistisch, dass sich die Gesellschaft noch zum Besseren wendet. Dass wir es verstehen werden, dass alles wirklich nur gut funktioniert, wenn wir zusammenhalten, wenn starre Besitzverhältnisse überwunden werden. Natürlich ist mir bewusst, dass wir keine klassenlose Gesellschaft hinbekommen. Doch mehr Gemeinschaft, mehr Gemeinwohl, sollte schon drin sein. Auch mal eine Rentenreform, die diesen Namen auch verdient. Lassen wir uns nicht von unseren herrschenden Regierungen verarschen. Es geht, es ist möglich, genügend Ökonomen haben das ausgerechnet. Es müssen eben nur alle einzahlen in die Rentenkasse. Das gilt auch für viele andere Bereiche. Und ja, ich habe das oft geschrieben, bringe dieses Thema immer wieder. Aber es geht eben auch um unser Leben. Und warum soll ich meine Kraft, mein Leben hingeben für Menschen, die es nicht nötig haben, auch etwas für das Allgemeinwohl zu leisten? Aber wie gesagt: Irgendwann wird es sich zum GUTEN wenden.





Mittwoch, 11. Februar 2026

Gedanken-Brösel 354: Noch einmal was schreiben mit 59…

Morgen ist es wohl soweit. 60 Jahre alt. Eine ziemlich magische Zahl, finde ich. Wenn ich so drüber nachdenke, man kann schon dankbar sein, so alt zu werden. Meine Opas haben das nicht bzw. nur ganz knapp geschafft. Und ich habe echt nicht vor, in ihre Fußstapfen zu treten. Zur Wahrheit gehört aber auch, vor nicht allzu langer Zeit hätte ich gedacht, das wird nix mehr. Diese blöde Krankheit mit K, also „Brunhilde“, würde mich in die Knie zwingen. 

Doch dann schaltete sich positives Denken ein, und der Blick zu meiner Tochter damals, als ich sagen musste, Du ich habe K…! Da wusste ich: Nee, nee, noch nicht. Es folgten Gespräche mit meinen Freunden, also meinen Herzmenschen und mit meinen Eltern, da waren sie noch beide da. Und jetzt sind da noch mein Sohn und mein Enkelkind da. 

Also jetzt sind quasi alle trüben Gedanken weg. Ich werde gebraucht, mein Vater braucht mich jetzt so, wie ich ihn als Kind gebraucht habe. Die Kinder, die Freunde, Partner bzw. Lebenspartnerin. Also Ihr Lieben, ich bleibe noch und werde weiterschreiben. Sicher ist nicht jeder Blog der große Wurf. Manchmal wiederhole ich mich oft, bin am „Katastrophisieren“. Hin und wieder möchte ich wachrütteln, ich freue mich über jede Kritik.

So, das soll es mal gewesen sein für heute, wollte mich einfach noch einmal melden. Einfach mal aus dem Urlaub, dekadent von der AIDA bei einem Glass Gin Tonic. Also der nächste Blog mit 60…




Mittwoch, 4. Februar 2026

Gedanken-Brösel 353: Revolution wäre nicht schlecht…

Viele haben geglaubt, schlimmer als unter Olaf würde es nicht. Noch langsamer und ideenloser ginge es nicht. Noch schlechtere Werte als Robert als Wirtschaftsminister ginge nicht. Trostloser als Annalena als Außenministerin wäre nicht möglich. Tja, und dann kamen Fritz und seine Kumpels! Nun müssen wir uns auch noch beschimpfen lassen. Kohl und Merkel wussten genau, warum sie ihn nicht in ihr Kabinett geholt hatten, warum sie ihn aus der Fraktion gedrängt hatten. Und unsere Wirtschaftsministerin ist eine Katastrophe. Auch sie beschimpft die Menschen als faul, will an die Rente ran, das Renten Eintrittsalter raufsetzen. Sie, die nie wirklich schuften musste, die eine garantierte Pension von mindestens 5.000 Euro bekommt, ohne irgendwann mal etwas eingezahlt zu haben. Die sich lieber vom Scheich einladen lässt als etwas für den Standort Deutschlands zu machen. Ich glaube, bei E.ON feiern sie immer noch, dass sie weg ist. Unser Außenminister - noch blasser kann man nicht sein, ich weiß gar nicht, ist der noch da oder schon im Ruhestand? Und da haben wir über Scholz – Habeck - Baerbock gemeckert. Da sollten wir uns mal im Nachhinein schämen. Wenn die so weiter machen, liegt die Wirtschaft bald komplett am Boden, die Stimmung im In- und Ausland wird zur Lachnummer, und für die Menschen, welche mal in die Geschichtsbücher schauen mögen: Vor circa 100 Jahren war das schon mal so. Erst war die Wirtschaft stabil, doch dann kam ein neuer Präsident in den USA und es kippte, gleichzeitig gab es in Deutschland einen Franz von Papen, der auch so vom Typ Fritze ist, und schon hatte eine bis dahin 3% Partei leichtes Spiel, von 3% zu 18% bis zu 31%. Das Chaos war perfekt. Der Rest ist bekannt.

Also ich habe da keinen Bock drauf. Wir sind doch ein gutes, wohlhabendes Land. Da muss und sollte es doch möglich sein, dass wir unsere Stärken nutzen, uns nicht beschimpfen. Da sollte es doch möglich sein, dass alle zum Wohlstand beitragen. Es kann nicht sein, dass sich einige Leute nur aus den „Töpfen“ rausnehmen, ohne einzuzahlen. Auch kann es nicht sein, dass es immer zu Lasten der Ärmsten geht oder auf Kosten der Kinder, nur weil diese Gruppen keine Lobby haben, und warum bräuchten sie denn eine eigentlich? Die Kinder sind doch die Zukunft, verdammt noch mal, und diese sollte auch nicht verbaut werden. Das gilt auch für Rentner, für Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben, diese zu beschimpfen ist das Allerletzte, und das von Menschen, die sich alle Nase lang ihr Gehalt (Diäten) selbst erhöhen. Natürlich gibt es Menschen, die die Sozialsysteme ausnutzen, nicht arbeiten wollen, doch so eine gute Arbeit machen die Typen in unseren Parlamenten auch gerade nicht, sonst hätten wir all diese Probleme nicht. Also bitte: Kümmert Euch um das Volk, es hat Euch gewählt, Euch Vertrauen geschenkt! Seid gefälligst für die Menschen da und nicht bloß für Eure Lobby-Vereine, sonst kann es böse enden.




Dienstag, 27. Januar 2026

Gedanken-Brösel 352: Noch mal positiv oder nix zu meckern…

Natürlich würde ich mich jetzt auch mal gerne über unseren Bundeskanzler aufregen. Weil er wieder mal alle beschimpft hat oder besser sehr pauschalisiert hat, alle Leute seien zu lange krank, alle seien faul, darum geht es „Doitschland“ nicht gut. Er macht halt viel bla bla, und ich sagte doch schon vor einem Jahr, wir werden merken, dass der „Doppel-Wums“-Kanzler nicht so schlecht war. Die Ampel-Regierung war schon gut, wenn jetzt nicht dieser „Autohändler“ dabei gewesen wäre. Oder über die Personen, die sich aufregen, dass es in der Kita nur noch vegetarisches Essen gibt außer einmal im Monat vielleicht Fisch oder Fleisch. Ein Geschrei und Gemecker, doch einfach mal den Kopf anschalten. Früher gab es auch nur einmal in der Woche Fleisch, und zwar sonntags, der gute Sonntagsbraten und ganz nebenbei ersparen sie sich den Stress, welches Fleisch gegessen werden darf.

Doch ich will nicht meckern. In wenigen Tagen werde ich zum dritten Mal 20 Jahre alt. Und ich finde es schon GEIL, das Leben. Ich bin auch echt dankbar. Einige kleine Stolperkrisen gut überstanden, zwei drei große holprige Krisen gemeistert. Ich habe schöne, sehr schöne Frauen kennengelernt, durfte mit einigen länger zusammen sein. Durfte lieben, durfte ficken, durfte auch Herzschmerz erleben. Wunderbare Menschen begleiten mich schon lange, die ich Freunde nennen darf, richtig gute Freunde, und ich bin einigen Freunden Gott sei Dank nicht unwichtig. Diese lieben Menschen wären es wert, mindestens ein Buch zu schreiben. Ich hatte bzw. habe super Eltern gehabt, die immer die „Leine“ lockergelassen haben, ich durfte mich ausprobieren. Und ich habe zwei richtig gute schöne Kinder, die haben zwei richtig gute schöne Partner. Und eine Enkeltochter, das ist überhaupt das Beste - wann immer ich sie sehen kann, geht mir das Herz auf. Also es ist schon schön, dieses Leben, man muss es nur wollen und auch annehmen.




Montag, 26. Januar 2026

Gedanken-Brösel 351: Mal etwas positiv…

Ja sicherlich, es ist vielleicht nicht ganz einfach, positiv nach vorn zu schauen. Besonders, wenn man sich auf die Nachrichten einlässt. Natürlich gibt es einige Menschen, die gleich rufen, Staatsfernsehen bzw. vom Staat gesteuerte Medien, seine Meinung darf man sowieso nicht sagen. Die lassen wir mal weg, die ganzen meckernden Schnarchnasen. Sie sind nicht schön, die Nachrichten, Kriege auf der Welt, ein merkwürdiger Präsident in orangener Haut, der glaubt, er könne einfach mal ein Land kaufen, und wenn das nicht klappt, dann gibt’s eben Handelskrieg oder er nimmt es sich.

Und unser kleiner Jens aus der Fraktion der angeblichen Christlichen Sozialen Union findet das okay bzw. verständlich - man könnte meinen, der Masken-Deal hat sein Resthirn abgewehrt. Oder im Iran: Da sterben tausende Menschen, weil sie die Schnauze gestrichen voll haben von den religiösen alten Männern. Und was macht die Welt??? Nix, gar nix, und der komische Präsident, der angeblich schon acht Kriege beendet hat und der Meinung ist, im würde der Friedensnobelpreis zustehen, der macht auch nix, sind wohl keine Drogen im Spiel oder zu wenig Öl da.

Auch wenn man zu unserem Rentensystem schaut oder hört, wie schlimm das alles ist, gilt auch für Pflege und Krankenkassen, die Wirtschaft liegt wohl auch am Boden. Ich sag mal Stopp jetzt! Ja, es ist alles nicht so gut, und die Gesellschaftsform, in der wir leben, ist mir nicht schön, so gar. nicht, sie ist ungerecht und auf Profit aus. Doch ich möchte nicht in einem Land wie Bulgarien oder dem Iran und schon gar nicht in den USA leben, wo immer nur das Recht des Stärkeren gilt. Es funktioniert doch alles, wir können zum Arzt gehen, ohne große Angst zu haben vor den Kosten. Wer in Teilzeit arbeiten möchte, bekommt das meist auch hin. Kinder bekommen in der Kita oder Schule auch warmes Essen. Am Wochenende, wenn man essen gehen will, muss man vorher reservieren. Verkaufsoffener Sonntag: Der Parkplatz bei IKEA ist überfüllt, und drinnen ist es nicht besser.

Ich denke mal, wir könnten ruhig etwas demütiger sein. Und uns freuen, dass alles da ist, wir zu essen haben usw. Was nicht bedeutet, auch ruhig kritisch auf unsere Vorturner zu schauen, sich auch gerne für mehr Gerechtigkeit einzusetzen. Doch da hilft meckern wenig, auch sein Kreuz (für den einen oder anderen soll es ja schon Haken haben) bei Parteien zu setzen, die für noch mehr Ungerechtigkeit steht (Rentenkürzung, private Krankenversicherung usw.). Also ruhig mal etwas positiver nach vorne schauen mit einem kritischen Blick.




Montag, 5. Januar 2026

Gedanken-Brösel 349.1

Als Erstes wünsche ich mal allen ein zauberschönes neues Jahr, dass 2026 ein gutes Jahr wird und dass wir gesund bleiben. Gesundheit ist so ein wichtiges Gut genau wie Frieden, für mich zwei Geschwister, die schön Hand in Hand gehen oder, besser gesagt, gehen sollten.

Zu Beginn gönne ich mir noch einen kleinen Blick zurück ins Jahr 2025. Ich fand es persönlich ganz „dufte“, wie der Berliner sagt. Vieles war für mich wieder möglich, und der Blick über den Tellerrand, der ist auch nicht zu kurz gekommen. Es gab ganz herzerwärmende Momente. Doch schauen wir mal nach vorne. Gerade sind die letzten Raketen, also die von Silvester, abgefeuert, da gibt es auch schon die alte Diskussion: Böller-Verbot - ja oder nein. Für mich mal ganz klar: JA, und für die, die es nicht begreifen wollen, einfach mal die Kinder im UKB fragen, welche jetzt ohne Finger daliegen bzw. ihr Leben lang gezeichnet sind, weil einige ohne Sinn und Verstand rumballern mussten. Ja, leider viele Menschen, die es eigentlich besser wissen müssten, weil sie und ihre Eltern fliehen mussten vor Krieg und Rumgeballere. Also, wer auch immer es toll findet, mit Raketen etc. zu spielen, es gibt leider genug Kriege, gar nicht mal so weit weg. Geht dahin, da gibt es noch größere Raketen und Knallzeug für Euch Knalltüten, viel Spaß da! Da dürft Ihr Euch so richtig ausballern, Euer Resthirn quasi in die Luft schicken! Ist doch wahr, kein Geld für Essen oder Kultur ausgeben, aber jeder ca. 300 EUR für Knallzeug. So viel mal dazu.

Und dann kommen noch die anderen Knalltüten, die mal eben ein Land überfallen, den Regierungschef festnehmen und meinen, sie hätten das Recht recht dazu. Und warum??? Wegen Drogen, meint der „Orangene Herrscher“. Seit wann hat ihn denn das Volk interessiert (auch andere Präsidenten in den USA vorher nicht)? Es geht einfach um Öl, und nicht darum, dass da ein Diktator an der Macht war, das ist ihnen doch sonst genauso egal. Und was macht unser großer Vorturner in Berlin? Der findet das gut und sagte, es war ja kein von der EU anerkanntes Regime usw. Ich habe immer geglaubt, man bräuchte ein UNO-Mandat, wenn man nicht rechtswidrig in ein Land einfallen möchte. Einfach nur, weil Einem nicht die Nase passt von Jemanden. Schwierig, das zu erklären, dann könnte ich auch, falls mein Nachbar nicht nett ist zu seiner Frau (was ich nur behaupte), ihm einfach seine Wohnung wegnehmen und mir seinen Besitz aneignen. Ich befürchte mal, darüber haben die beiden in Alaska gesprochen: „Du Wladi, ja Donni... mach Du mal schön in der Ukraine Dein Ding, ich nehme mir Venezuela, und mal gucken, was da noch so auf dem Weg liegt…“. Da kommt bestimmt bald der große Chinese und sagt: Eh, wenn Ihr beide Euch was nehmt, dann will ich jetzt aber auch mein Taiwan haben. Und die doofen Europäer machen sowieso nichts. Regen sich ein bisschen auf, dann ist wieder Ruhe.

Und ich habe wirklich geglaubt, es wird ein friedliches, schönes 2026. Irgendwie hoffe ich ja immer noch, dass wir es hinbekommen, dass alle in Frieden leben, das es allen Menschen gut geht. Doch die Realität ist wohl eine andere. Schade eigentlich, denn wir haben das Zeug dazu. Startet dennoch gut ins neue Jahr. Und wer weiß…. „Alles wird gut“???