Ja sicherlich, es ist vielleicht nicht ganz einfach, positiv nach vorn zu schauen. Besonders, wenn man sich auf die Nachrichten einlässt. Natürlich gibt es einige Menschen, die gleich rufen, Staatsfernsehen bzw. vom Staat gesteuerte Medien, seine Meinung darf man sowieso nicht sagen. Die lassen wir mal weg, die ganzen meckernden Schnarchnasen. Sie sind nicht schön, die Nachrichten, Kriege auf der Welt, ein merkwürdiger Präsident in orangener Haut, der glaubt, er könne einfach mal ein Land kaufen, und wenn das nicht klappt, dann gibt’s eben Handelskrieg oder er nimmt es sich.
Und unser kleiner Jens aus der Fraktion der angeblichen Christlichen Sozialen Union findet das okay bzw. verständlich - man könnte meinen, der Masken-Deal hat sein Resthirn abgewehrt. Oder im Iran: Da sterben tausende Menschen, weil sie die Schnauze gestrichen voll haben von den religiösen alten Männern. Und was macht die Welt??? Nix, gar nix, und der komische Präsident, der angeblich schon acht Kriege beendet hat und der Meinung ist, im würde der Friedensnobelpreis zustehen, der macht auch nix, sind wohl keine Drogen im Spiel oder zu wenig Öl da.
Auch wenn man zu unserem Rentensystem schaut oder hört, wie schlimm das alles ist, gilt auch für Pflege und Krankenkassen, die Wirtschaft liegt wohl auch am Boden. Ich sag mal Stopp jetzt! Ja, es ist alles nicht so gut, und die Gesellschaftsform, in der wir leben, ist mir nicht schön, so gar. nicht, sie ist ungerecht und auf Profit aus. Doch ich möchte nicht in einem Land wie Bulgarien oder dem Iran und schon gar nicht in den USA leben, wo immer nur das Recht des Stärkeren gilt. Es funktioniert doch alles, wir können zum Arzt gehen, ohne große Angst zu haben vor den Kosten. Wer in Teilzeit arbeiten möchte, bekommt das meist auch hin. Kinder bekommen in der Kita oder Schule auch warmes Essen. Am Wochenende, wenn man essen gehen will, muss man vorher reservieren. Verkaufsoffener Sonntag: Der Parkplatz bei IKEA ist überfüllt, und drinnen ist es nicht besser.
Ich denke mal, wir könnten ruhig etwas demütiger sein. Und uns freuen, dass alles da ist, wir zu essen haben usw. Was nicht bedeutet, auch ruhig kritisch auf unsere Vorturner zu schauen, sich auch gerne für mehr Gerechtigkeit einzusetzen. Doch da hilft meckern wenig, auch sein Kreuz (für den einen oder anderen soll es ja schon Haken haben) bei Parteien zu setzen, die für noch mehr Ungerechtigkeit steht (Rentenkürzung, private Krankenversicherung usw.). Also ruhig mal etwas positiver nach vorne schauen mit einem kritischen Blick.

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