Freitag, 5. Juni 2026

Gedanken-Brösel 360: Nicht mit dem Feuer spielen…

Na, das haben uns doch schon Mutti und Vati gesagt! Nicht mit dem Feuer spielen, zack, hat man sich die Finger verbrannt oder was anderes, und dann wird die Haut BRAUN.

Ich schüttele da schon den Kopf, wenn ein Uli Hoeneß sagt, man solle die AfD schon mal regieren lassen, dann wäre sie schnell entzaubert, oder sie sollen mal zeigen, was sie können. Natürlich will er das nicht in Bayern, sondern zum Beispiel in Sachsen-Anhalt. Nein, das ist Unfug. Erstens, so etwas hat man schon mal versucht. Ein Franz von Papen meinte damals: Wir lassen sie mitregieren, und spätestens nach zwei Monaten quiekt er in der Ecke, der Herr Hitler, und der Spuk ist vorbei“. Über 30 Millionen Tote später wussten alle, das war Blödsinn. Zweitens soll damit mal wieder gezeigt werden, dass es ein ostdeutsches Problem ist.

Wir wissen doch aber alle, dass auch das nicht stimmt. Letzte Wahlen zeigen, sie sind überall. Leider macht unsere Regierung es ihnen auch leicht. Menschen werden von oben herab behandelt, es wird immer nach Schuldigen gesucht, sich selbst hält man für überlegen. Was noch schlimmer ist, es wird an Stellen gekürzt, wo man es nicht tun sollte. Es ist verdammt wichtig, nicht an das Kindergeld bzw. die Förderung zu gehen. Man muss nicht noch mehr Perspektivlosigkeit befeuern. Wenn es aber darum geht, sich mal bei denen Geld zu holen, die jedes Steuerloch nutzen, bei den Leuten, die echt viel Vermögen besitzen, eine gerechte Besteuerung einzuführen, schreien sie: „Oh, um Gottes Willen, keine Steuererhöhungen“.

Aber bei Kindern und Familien kürzen ist okay. Auch das man bei Menschen mit Behinderungen sparen will, ist für sie völlig in Ordnung. Und es scheint für sie ja normal zu sein, sich in schönen kleinen Abständen einen Schluck aus der Diäten-Pulle zu gönnen. Natürlich ist es schön, einfach zu fordern, dass wir länger arbeiten sollen, während sie ja schon nach nur einem Jahr im Amt Pensions-Ansprüche besitzen. Es hilft auch wenig, darüber zu spekulieren, dass ein neuer Kanzler gut wäre wie Herr Spahn oder Herr Wüst. Nein, verdammt nochmal, macht Eure Arbeit endlich gut. Macht sie nicht für Euch, nicht für Eure Klientel, sondern für die Menschen im Land! Zeigt, dass Ihr nicht gegen sie arbeitet, hetzt sie nicht gegeneinander auf. Geht auch mal mit gutem Beispiel voran. Dann sind auch viele Menschen bereit, die notwendigen Reformen mitzutragen. Doch es muss gerecht zugehen, alle Menschen müssen da mit einbezogen werden. Macht endlich Euren Job, sonst kann es passieren, dass es BRAUN wird.





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