Man könnte meinen, was für schlimme Zeiten! Höre ich auch ganz oft, genauso Sätze wie: Schlimmer als in Corona Zeiten. Aber ist das auch wirklich so? Ich denke mir dabei, wer nicht auch mal für Veränderungen bereit ist, immer das Schlechte nach vorne nimmt, der kann das Gute und Schöne nicht bewahren, nicht schätzen.
Sicherlich, es ist nicht einfach. Und wenn ich auf unsere „Altvorderen“ schaue, unsere Regierung sehe, die nun nicht wirklich Verbindendes für ihr Wahlvolk tut, immer noch eins draufsetzt. Wenn ich Herrn Dobrindt im Fernsehen sehe, denke ich ständig, das wäre ein Typ aus dem alten SED-Zentralkomitee-Kader. Dabei hat er schon damals als Verkehrsminister viel Unsinn gemacht. Jetzt meckert er über den spanischen Ministerpräsidenten, weil der angeblicher Weise seine Grenze nicht im Griff hat. Weil viele Marokkaner gekommen sind, die zwar fast alle wieder weg sind. Was sollte er machen? Alle erschießen? Wer möchte denn solche Bilder sehen? Dass mal wieder 75 Menschen ertrunken sind, weil sie Hoffnung auf ein besseres Leben hatten, interessiert niemanden so richtig. Stellen wir uns mal vor, Marokko wäre ein Kommunistisches Regime und dann wären Menschen geflohen, dann wäre es wahrscheinlich super, weil sie ja dann in die Freiheit wollten. Aber einfach nur für ein besseres Leben flüchten, das geht natürlich nicht.
Auch unser Kanzler redet nur so wie der orangene Präsident es mag, es könnte ja neue Zölle geben. Wie wäre es eigentlich, wenn wir ihn hier in Europa mal einfach ignorieren, ihm mal zeigen, was wir für eine Macht sind, anstatt ihm immer in den Arsch zu kriechen. Es hatte wohl schon seinen Grund, dass Helmut Kohl und Angela Merkel ihn nicht im Kabinett haben wollten.
Und jetzt kommt mal wieder ein neuer Spalter des Weges, Thorsten Frei. Nun werden die Rentner wieder gegen die anderen Menschen ausgespielt. Wir könnten uns das nicht leisten, eine abschlagsfreie Rente nach 45 Berufsjahren. Solange wir uns Abgeordnete leisten können, die schon nach einem Jahr im Parlament eine Pension bekommen, solange wir uns einen Beamten-Apparat leisten, wo diese nix einzahlen, jedoch Unmengen rausnehmen, solange sollten sie lieber nichts sagen. Aber sie feiern sich, weil sie einmal auf eine Diäten-Erhöhung für sich verzichtet haben, auf eine Erhöhung, wovon sonst viele Menschen einen Monat leben müssen.
Somit treiben sie alle weiter auseinander. Warnen davor, dass Berlin vielleicht zu links werden könnte nach den nächsten Wahlen, haben aber Sachsen-Anhalt scheinbar schon aufgegeben. Da rennen die Menschen zur AfD, was auch sehr merkwürdig ist, es ist so, als ob ein Schwein seinen Metzger wählt. Diese Partei will die gesetzliche Rente und Krankenversicherung abschaffen, man soll sich nur noch privat versichern, quasi wie in den USA. Sie wollen am liebsten alle Ausländer abschieben, dabei funktionieren unsere Pflege und viele Dienstleistungsbereiche nur noch dank vieler Migranten.
Natürlich, wer Scheiße baut, muss bestraft werden, da gibt es auch nicht zwei Meinungen. Nur lassen wir uns doch nicht bitte weiter auseinandertreiben. Schauen wir immer auf das, was uns verbindet, das, was wir schaffen, auch auch auf das, was wir im Leben erreicht haben, in welchem Wohlstand wir leben. Nur ist er eben gefährdet, weil Geld für Waffen ausgegeben wird anstatt für Bildung. Da sollten wir hinsehen. Hier sollten wir auch aufstehen, denn es ist unser Geld, was da verbrannt wird. Ich denke mal, die meisten Menschen haben auch keinen Bock auf Krieg. Lieber ein Sondervermögen für Bildung als für die Bundeswehr. Baut aus den Kasernen doch Wohnungen. Schon mal drüber nachgedacht, wieviel Sprit so ein Panzer braucht? Bleiben wir beieinander, lassen wir uns doch nicht trennen, und lasst uns doch einfach mal eine Regierung wählen, die nicht für Lobbyisten arbeitet, sondern nah am Menschen ist.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen