Dienstag, 4. August 2026

Gedanken-Brösel 369: Zwischen KuReha, Kürbiskernöl und Kurschatten 😊

Märkische Schweiz, genauer gesagt, hier im wunderschönen Buckow. Meine zweite Reha oder, wie ich sie nenne, mein KuReha, denn es fühlte sich manchmal an wie eine Kur. Es war einfach ganz wunderbar, in besten Händen, dem Leben zuliebe. Besser kann man es eigentlich nicht sagen. Gute Anwendungen, Menschen, die sich um einen kümmern, ohne dabei aufdringlich zu sein. Als Bonus diese traumhafte Landschaft, schöne Wälder mit traumhaften Seen, die immer wieder zu Spaziergängen eingeladen haben. Sicher, man wurde auch schon mal Mückenfutter, aber egal, die Ruhe und Landschaft haben jeden Mückenstich vergessen lassen.

Das Essen, also das gute Essen hier, ob nun in der Klinik oder in der hiesigen Gastronomie. Immer ausgewogen, immer regional. Auch gerne Salate oder auch Vanilleeis mit Kürbiskernöl, einfach nur lecker und gut. Hier wurde auch der Magenseele geschmeichelt, was definitiv der Gesundung half. Dann die vielen guten Gespräche, ob nun beim Frühstück, Mittag oder Abendbrot, sich treffen zum Spazieren oder einfach nur Tischtennis am Abend. Quasi der Kurschatten zum alltäglichen Leben. Hier immer mit Menschen, die irgendwie Gleichgesinnte sind, wo über den Drecks-Tumor gelacht wird, wo es Sätze gibt wie Tumor mit Humor, vielleicht auch immer etwas Galgenhumor. Gleichwohl natürlich auch Ernsthaftigkeit im Gespräch. Auch das einem bewusst wird, dass es Menschen gibt, die man hier kennengelernt hat und wahrscheinlich nicht wiedersieht. Ist ein bisschen so wie Kinderferienlager, da hat man auch gesagt, wir schreiben uns, woraus doch nix wurde.

Wir waren hier zusammen für eine schöne kurze Zeit, teilten Gespräche und Gymnastik, haben uns auch manchmal beim Sport gegenseitig geholfen. Es ist der Kurschatten der Seele, es ist hier und bleibt hier. Nicht das, was man sonst unter Kurschatten versteht. Hier war man im guten Austausch. Ich konnte so richtig Kraft tanken, mich auch mal beim Seelsorger freisprechen, konnte den Tränen guten Raum geben. Gehe definitiv gestärkt mit schönen Rezepten für gesunde Ernährung und Tipps für Frühsport nach Hause. Wohl wissend, dass man nicht alles in den Alltag übernehmen wird, der AlltagsSchweineHund wird schon im Schlusssprung immer mal wieder reinhüpfen. Dennoch bin ich mir sicher, einiges bleibt.

Danke, liebes Reha-Team, ob nun Therapeuten, Küche oder auch die Reinigung. Ihr habt mir unvergessliche schöne Wochen bereitet. Ich komme gerne wieder, denn es gilt nach wie vor: „Fucking Brunhilde“, Du gewinnst nicht! 






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